Meine 5 größten Erkenntnisse über mein Training, seit ich Mama bin

Shownotes

Seit Jule Bartsch, Team-Managerin, Mama ist, hat sich ihr Blick auf Triathlontraining grundlegend verändert. In dieser persönlichen Solofolge teilt sie ihre fünf größten Erkenntnisse über Pläne, die nicht immer zur Realität passen, über Motivation, die manchmal schneller ist als der Körper, über Erholung im Familienalltag und darüber, warum Trainingszeit nicht automatisch Me-Time ist. Eine ehrliche Folge über Loslassen, Neusortieren und die Frage, wie Sport wieder einen Platz finden kann – im eigenen Tempo.

Die Kapitel in der Übersicht:

00:00 – Willkommen zur ersten Solofolge Jule erklärt, warum diese Folge persönlicher wird und für wen ihre Erfahrungen relevant sein können.

01:50 – Die 5 Erkenntnisse im Überblick Ein kurzer Ausblick auf die fünf Learnings über Training, Familie, Körpergefühl und neue Prioritäten.

02:30 – Erkenntnis 1: Es verändert sich alles Warum Mama-Sein nicht nur den Alltag, sondern auch den Blick auf Triathlon verändert.

04:30 – Wenn Triathlon plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist Jule erzählt, warum sie ihre geliebte Sportart zum ersten Mal ernsthaft hinterfragt hat.

06:00 – Offen bleiben für ein neues Tempo Über Erwartungsdruck, Energiehaushalt und die Erkenntnis, dass Sport zurückkommen darf – aber anders.

08:45 – Wiedereinstieg, Kita-Alltag und Infekte Der Start ins strukturierte Training gelingt zunächst, bevor der neue Familienalltag alles verändert.

10:50 – Warum die Mitteldistanz warten muss Warum Jule ihr geplantes Triathlonziel loslässt – nicht aus fehlender Motivation, sondern aus Priorität.

12:50 – Erkenntnis 2: Pläne brauchen Realität Saisonplanung wird erst dann sinnvoll, wenn der neue Alltag wirklich erlebt wurde.

14:40 – Vom Triathlonziel zum Marathonplan Der Wechsel zum Lauffokus klingt einfacher – bringt aber die nächste wichtige Erkenntnis.

16:00 – Erkenntnis 3: Motivation allein macht nicht fit Warum frühere Form, Lust auf Wettkampf und Motivation nicht reichen, wenn der Körper Zeit braucht.

18:40 – Geduld, Stabilität und Körperarbeit Über Beckenboden, Rumpfstabilität und den ehrlichen Weg zurück in belastbares Training.

19:50 – Erkenntnis 4: Erholung läuft nebenbei Warum Regeneration mit Kind anders aussieht – und Alltag trotzdem Belastung sein kann.

23:45 – Bewegung ist nicht immer Training Wie Spielplatz, Tragen, Alltag und frische Luft den Blick auf Bewegung verändern.

26:40 – Erkenntnis 5: Trainingszeit ist nicht automatisch Me-Time Warum Training, Rückzug, Familienzeit und echte Erholung nicht immer dasselbe sind.

30:00 – Hilfe annehmen und loslassen lernen Über Betreuung, Organisation, FOMO mit Kind und die Hürde, das eigene Netzwerk einzubinden.

33:30 – Alles in meinem Tempo Jules persönliches Fazit: Nicht alles läuft nach Plan – und genau das darf okay sein.

34:30 – Zusammenfassung und Community-Call Die fünf Erkenntnisse im Rückblick und die Einladung, eigene Erfahrungen zu teilen.

Wir sind gespannt auf dein Feedback zur Folge, wie dir dieses Format gefällt. Außerdem freuen wir uns über deine Themenvorschläge, zu denen du im Podcast mehr Input möchtest. Danke für deine Unterstützung!


Dein Podcast-Host auf Instagram:

Team-Managerin @julebartsch.tri


Termine & unser Support für dich

• Hilfe via Live-Q&As, Kontaktformular und Chatbot

Weitere Informationen

Jetzt Mitglied werden

Die offizielle Website von power & pace

Die fünf Kategorien

Das Kontaktformular

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Episode von Power and Pace Triathlon Training.

00:00:14: Ich bin Jule, wenn wir es ganz genau nehmen wollen, bin ich Jule Bartsch die Teammanagerin unseres Triathlon Coachings Power & Pace und bin etwas aufgeregt weil heute ein ganz anderes Format hier bei uns im Podcast mal mit am Start ist und zwar wird es eine Solo Folge!

00:00:34: Ich habe heute kein Gesprächspartner außer mich selbst Und habe mich entschieden, ein ziemlich persönliches Thema hier mit dir und euch vor den Empfangsgeräten zu teilen.

00:00:51: Wer mich spätestens seit meiner Rückkehr aus der Elternzeit kennt und kennengelernt hat aufgrund der verschiedenen Podcast-Episoden, Beiträgen auch Social Media, Newstatus

00:01:03: etc.,

00:01:04: weiß, dass es mir ein ganz persönliches Anliegen ist meine Erfahrungen irgendwie auch mit euch zu teilen.

00:01:10: Nicht nur mit werdenden Mamas und bereits seinen Mamas da draußen sondern mit euch als Community ,mit euch als Ausdauersportler auch nicht nur als Triathleten weil ich mich ziemlich sicher bin das meine Erfahrung die ich gemacht habe und vor allem auch die Erkenntnisse die ich jeden Tag mache seit ich Mama geworden bin oder auch seit ich schwanger gewesen bin Dass die nicht nur mich betreffen und dass das auch nicht nur Erkenntnisse und Erfahrungen sind, die ich alleine mache als Individuum.

00:01:39: Als individuelle Mama, individuelle Frau, sondern dass es ganz viele Familien, Eltern, Mamas, Papas da draußen gibt, die sich hoffentlich sehr gut damit identifizieren können was ich hier heute mit euch teile.

00:01:52: Wir gehen direkt rein in das Thema zu meinen fünf größten Erkenntnissen für mein Triathlon Training seitlich Mama bin.

00:02:01: Für einen ersten Überblick Gebe ich dir schon mal meine fünf größten Erkenntnisse hier mit, dann weißt du was dich erwartet.

00:02:08: Mein erster Erkenntnis ist das sich alles verändert!

00:02:12: Die zweite ist Ich sollte erst Pläne machen wenn ich den Familienalltag schonmal erlebt habe.

00:02:20: Die dritte Erkenntniss ist dass meine Motivation und meine Erinnerung an die eigene Topform alleine mich noch nicht fit machen.

00:02:28: Die vierte Erkenntness ist Das Erholung mittlerweile nebenbei läuft.

00:02:34: Und die finale Erkenntnis ist, dass Trainingszeit für mich gleichzeitig nicht unbedingt auch Me Time bedeutet.

00:02:40: Lass uns loslegen!

00:02:43: Mein erster Erkenntniss und ich starte direkt damit rein... ...ist das seit ich Mama geworden bin sich alles verändert hat also wirklich absolut alles.

00:02:55: Ich weiß es ist so eine Floskel die klingt immer so unfassbar abgedroschen.

00:02:58: ich konnte es auch als ich dann schwanger war Nicht mehr hören vor allen Dingen je näher die Geburt rückte, dass alle in meinem Umfeld, die schon Kinder haben, deren Kinder teilweise schon erwachsen sind.

00:03:11: Die selber gerade aus dem gröbsten, wie man so schön sagt raus sind mit ihren Kindern immer wieder dann nicht müde wurden zu sagen also ihr könnt euch auf einiges gefasst machen das Leben verändert sich komplett.

00:03:24: nichts ist mir wie vorher es ist alles anders Und wenn man rein logisch daran geht, ob man jetzt Eltern ist oder nicht und drüber nachdenkt dann fällt einem auf.

00:03:35: Naja selbstverständlich ist da schon mal eine ganze Menge anders weil da ja ein neuer Mensch mit einen zieht um das mal so rational auszudrücken der nichts alleine kann.

00:03:45: natürlich braucht er braucht der Unterstützung von A bis Z Von Windenwechseln überstille oder wird dann Flasche geben bis hin zum zu Bett bringen, beziehungsweise zum Schlafen begleiten.

00:04:02: Das ist ja ganz klar!

00:04:03: Dass letztendlich vor allem das Mama sein – es ist ja das, worüber ich aus eigener Erfahrung sprechen kann und hier heute auch mit euch sprechen möchte – allerdings in so einer Komplexität Veränderung auf allen Ebenen in allen Lebensbereichen mit sich bringt.

00:04:23: Darauf war ich nicht vorbereitet und das ist auch völlig in Ordnung, weil wenn mir Und jetzt beulere ich, wenn mir vorher jemand gesagt hätte – wahrscheinlich noch weit bevor ich schwanger geworden bin.

00:04:35: Das!

00:04:36: Ich sogar zu dem Punkt kommen werde, an dem ich meine geliebte, geliebtes Sportartriathlon anfange zur Hinterfragen und ob es denn jetzt gerade an der Zeit ist den Triathlon mit im Fokus zu behalten instrukturierte Triathlon-Training zu gehen, beziehungsweise im strukturierten Triathlon Training zu bleiben.

00:05:01: Das hätte ich nicht geglaubt!

00:05:04: Also wir haben uns das als Paar auch so ganz romantisch kann ich jetzt im Nachgang sagen ausgemalt wie das laufen kann wenn beide Eltern weiterhin dem triathlonen Anfangszeichen verpflichtet bleiben und der Leidenschaft weiter nachgehen wollen natürlich bei mir mit einer gewissen Pause weil sich ja auch erholend regenerieren und wieder stabilisieren und stärken muss mit meiner Unterstützung.

00:05:33: Ja, und wow lagen wir falsch!

00:05:35: Und bitte verstehe das an der Stelle jetzt nicht falsch ne?

00:05:38: Ich möchte gar nicht schwarz malen... ich teile mit dir die ganz echte wirklich auf unterschiedlichen Ebenen und auch auf unterschiedliche Arten und Weisen wunderschöne Realität des Mamasines, des Elternseins, des Familienalltags Und das glaube ich, dass alle allerwichtigste ist für diesen neuen Lebensabschnitt.

00:06:04: Für den komplett anderen Lebensabschnitt absolut offen zu sein.

00:06:08: Im besten Fall erwartungsfrei also wenn ihr das gelingt.

00:06:11: Schapur bin ich ganz ehrlich, bedarf einiges an Vertrauen in das Leben und Vertrauen darin, dass alles zu seiner Zeit kommt.

00:06:19: Das ist zum Beispiel was es sich gerade übe?

00:06:21: Ich kam also zu dem Punkt, dass ich meinen Sport hinterfragt habe Und ehrlich gesagt war das vorher die Komponente, bei der ich mir ganz sicher war.

00:06:31: Die bleibt!

00:06:33: Die bleibt als meine Konstante in diesem neuen Lebensabschnitt.

00:06:36: euer Triathlon.

00:06:37: Bleibt!

00:06:38: Der Sport bleibt!

00:06:40: So... Ich habe euch ja auch während meiner Elternzeit, wer mir folgt hat das mitbekommen immer wieder mitgenommen zu den Rückbildungskursen, zur ersten Laufversuchung, ersten Trainingseinheiten auf dem Rad.

00:06:53: Immer mal wieder war ich schwimmen auch wirklich ganz wenig Alles vor dem Hintergrund, dass ich mich jetzt rückblickend feststellen kann.

00:07:05: Ganz oft wahnsinnig überfordert war mit dem Gesamtpaket an Alltag als Mama in der Elternzeit, mit Kind alleine zu Hause und ja einigen Herausforderungen, mit denen man sich einfach so lange man einen Baby hat und das Baby noch kein Kleinkid ist konfrontiert sieht.

00:07:23: Und ich glaube auch im Zuge der Überforderung In so einem Tag mit verschiedenen Mittagsschläfchen und so weiter, alles so passiert, hatte ich auch gar nicht die Energieresehe.

00:07:34: Also ich finde es ist super, super wichtig dass man als Mama wie gesagt das die einzige Perspektive aus der Erfahrung teilen kann auf sein Energiehaushalt schaut und die Energie auch so priorisiert einsetzt wo sie gebraucht wird.

00:07:50: Und ich sage ehrlich vor allem wenn man das erste Kind hat Findest du ja überhaupt erst mal heraus, was deine Energie benötigt?

00:07:58: Die Nächte sind das auch.

00:08:01: Und an welcher Stelle du eventuell und wenn's am Ende des Tages ist und das Kind schläft – toll-toil-toi!

00:08:09: Du noch Energie übrig hast für….

00:08:11: und wenn es Yoga isst und wenns eine Meditation ist oder ein bisschen Stretching ist oder einen Spaziergang ist, wenn man nicht sowieso schon den ganzen Tag spazieren gegangen ist mit Kinderwagen.

00:08:19: Ja, dass waren alles so Faktoren auf die war ich vorher nicht gefasst Und ich bin sehr dankbar, dass ich doch im Laufe der Zeit so reflektiert gewesen bin.

00:08:29: Dass... ...ich erkannt habe.

00:08:33: Sport insgesamt darf wieder Einzug in mein Alltag halten.

00:08:38: Allerdings in einem ganz anderen Tempo als ich das vorher gedacht habe und es wird sich einen Weg finden wenn's an der Zeit ist.

00:08:46: Genau Ja!

00:08:49: Ich hab ja dann im November twenty-fünfundzwanzig den Wiedereinstieg In der strukturierte Treetland-Training gesucht und auch super schnell gefunden.

00:08:57: Das führte sich körperlich auch soweit ganz in Ordnung an, ich war zu der Zeit nach einer Elternzeit und war mit meinem Kind zu Hause.

00:09:06: Irgendwie ließ ich das dann auch arrangieren, dass ich immer mal wieder die Kinderbetreuung meinen Schwiegereltern bzw.

00:09:13: Familie oder Freunden übergeben konnte und dann immer mal für mich Zeit gefunden habe um Trainingseinheiten zu machen.

00:09:20: Es kam der Jahreswechsel und damit stand der nächste große neue Lebensabschnitt an, in dem es bedeuten sollte.

00:09:28: Das Kind kommt in die Kita, die Eingewöhnung startet, Papa arbeitet schon, Mama arbeitet bald wieder.

00:09:36: Gut!

00:09:37: Und mit der Eingawöhnung sind auch die Kita-Keime bei uns zu Hause eingezogen?

00:09:40: Ich habe in einigen Community-Chat-Folgen darüber bereits gesprochen, deswegen will ich den Kita-Kheim aus gegebenen Gründen hier gar nicht so viel Raum geben... Nach dem ersten vier Wocheninfekt war es für mich völlig in Ordnung, weil ich dachte ja also grundsätzlich braucht mein Körper einfach länger um sich zu erholen.

00:09:57: Weil ich die Erkenntnis auch gewinnen durfte Ich war an der Stelle noch superzuversichtlich.

00:10:02: das Mein Ziel darüber habe ich noch gar nicht gesprochen Ende August Anfang September zwei tausend sechsund zwanzig Also dieses Jahres meine erste Mittel Distanz seit Geburt und Schwangerschaft zu absolvieren.

00:10:14: Da war ich noch ganz so versichtlich dass das absolut möglich ist.

00:10:17: Dass das absolut realistisch ist Und habe auch daran festgehalten, war natürlich entsprechend motiviert.

00:10:22: Ich finde auch wenn man so ein fesstes Ziel hat – das ist jetzt was ich so erfahren habe – dann hat mir das zumindest immer mal wieder keinen großen aber schon gewissen Druck gegeben.

00:10:36: weil du auf die Uhr schaust es ist Januar... easy!

00:10:39: Es ist Februar, es ist Anfang März und du bist noch nicht ansatzweise wie deinem Training wo du im November des letzten Jahres gewesen bist?

00:10:46: Auf jeden Fall sind wirklich Monate ins Land gegangen, die wir mit den Infekten hier zu Hause zu tun hatten.

00:10:53: Damit war allerdings auch ganz klar dass es für mich gar keinen Sinn ergibt in der zweiten Jahreshälfte eine Mitteldistance anzupeilen und dann im Endeffekt vier knapp fünf Monaten diese Mitteldistanzvorbereitung anzugehen vor allen Dingen von dem Hintergrund das wir jetzt die Erfahrung gemacht haben, dass wir knapp fünf Monate immer wieder erkältet oder krank waren Wenn du dein erstes Kind hast und das in der Kita ist, gar nicht weiß wie der Sommer so wird.

00:11:22: Also haben wir selber zu Hause gesagt, lieber Triathlon!

00:11:27: Wir brauchen Abstanden.

00:11:29: Es liegt nicht an dir sondern ich habe mir einfach die Frage gestellt selbst mit sechs Stunden Training die Woche im Schnitt bin ich bereit diese sechs Stunden mit meinem Training zu verbringen?

00:11:44: Und dann gleichzeitig wenn ich nicht gerade laufen bin diese Zeit eben nicht mit meiner Familie zu bringen, nicht verbringen, nicht mit meine Tochter zu verbringen.

00:11:52: Nicht mit meinem Partner zu

00:11:53: verbringen.".

00:11:55: Und die Antwort fiel mir relativ leicht so auf mich ganz klar.

00:11:59: Nee, bin ich nicht bereit jetzt nicht gerade.

00:12:03: und das ist natürlich das Allerschönste dass ich persönlich das Glück habe auf wunderschöne Triathlon Jahre zurückzugucken bevor ich schwanger geworden bin in denen ich mir meinen absoluten Herzens Traum den ich mir damals auch mein Visionboard geschrieben habe erfüllen durfte und was ganz unerwartet und mich bei einem Rennen in Holland für die Siebzig-Drei-WM in St.

00:12:24: George-Youta-Zweißenzwanzig qualifizieren durfte, dass ich meine gute Laufform im Jahr zwanzigundzwanziger Nutz habe mein allerersten bisher einzigen Marathon gelaufen bin.

00:12:36: Mega!

00:12:37: Und das sind einfach alles so Sachen, die sind in meinem Kopf, sie sind in meinen Herzen.

00:12:40: daran kann ich mich super gerne und liebend gerne zurück erinnern, bin einfach froh... dass diese Erinnerungen da sind und von denen zähre ich ganz viel auch jetzt, wo ich wieder im Training bin.

00:12:52: Ja also kurz zusammengefasst allererste Erkenntnis es verändert sich alles in allen Lebensbereichen auf allen Ebenen wenn seit ich Mama geworden bin.

00:13:04: Meine zweite Erkenntniss ist das dürfte gerade aus meiner ersten Erkenntnung schon deutlich gewonnen sein.

00:13:09: deswegen halte ich die deutlich kürzer.

00:13:11: Ich hätte mit dem Planetschmied starten sollen Nachdem ich mit diesem neuen Familienalltag, in dem das Kind in die Kita geht, mein Partner arbeitet und ich arbeite erst meinen Kontakt treten soll.

00:13:27: Die Erfahrung erstmal vom normalen Familienalltag mitnehmen sollen bevor ich mich damit auseinandersetze meine Saisonplanung vorzunehmen oder meine generelle sportliche Planung.

00:13:38: von freizeitlichen Aktivitäten wollen wir an der Stelle gar nicht sprechen denn Ich finde, man lernt relativ schnell dass es keinen Sinn ergibt jetzt fixe Pläne zu machen und auf Biegen und Brechen daran festhalten zu wollen.

00:13:55: wenn es aber mit dem Kind an dem Tag wo der Plan dann umgesetzt werden soll einfach nicht funktioniert oder auch im Voraus man eben krank wird das Kind krankwürtt etc.

00:14:04: Pp.

00:14:05: Dieser Erkenntnis bin ich wahnsinnig wertvoll und sehr hilfreich weil nachdem ich die ersten Erfahrungen gemacht habe das Plänen egal worauf bezogen ganz selten so klappen, wie man sich das gedacht hat.

00:14:18: Weil vielleicht ja das Leben einen anderen Plan hat, who knows?

00:14:21: Kann ich damit auch viel freier umgehen und viel entspannter, viel gelassener, viel eher annehmen, dass Sachen kommen wie sie kommen und nicht unbedingt wie ich sie mir gewünscht oder wie ich es mir geplant habe.

00:14:34: Demnach hatte ich gerade schon gesagt, wie ich im Ursprünglich dieses Jahr gedacht hatte was ich mir so sportlich vorgenommen habe als dann ganz klar war, Der Preis zu groß wäre, den ich zahlen müsste um mich jetzt wirklich konsequent auf einer Mitteldistance in diesem Jahr vorzubereiten.

00:14:55: War für mich gleichzeitig klar dass sich trotzdem ein ambitioniertes Ziel haben möchte und habe daher dem Entschluss gefasst das ist es für mich zum Marathon geht Mitte Oktober in Lübeck!

00:15:09: Ist ja klar weil ich gesagt hab ok Triathlon ist das für mich gerade nicht das ist mir zu umfangreich das ist auch von der Organisation her Viel zu viel, dann mache ich Lauf-Fokus.

00:15:22: Klar!

00:15:22: Hab mir dann zur Orientierung einen Lauftrainingsplan für den Marathon gesucht.

00:15:27: an denen halte ich mich bis heute nicht wirklich strikt sondern ich nehme ihn eher als Inspiration und eben als das was ich gerade sagte als grobe Orientierung um zu gucken was ich unter der Woche dann am Tag so neben Familienalltag und Arbeitsalltag runter bekomme und wonach ich mich fühle hier will ich an der Stelle auch gar nichts zuviel vor wegnehmen.

00:15:46: ja Also, das war's dann.

00:15:50: Laufen kann ich sowieso richtig gut, hab' ich mir gedacht?

00:15:52: Dann steht dem Ganzen ja nichts im Wege.

00:15:54: also mach mal Ratanvorbereitung!

00:15:56: Allerdings habe ich die Rechnung mit meiner Motivation zusammen gemacht und nicht mit meinem Körper.

00:16:04: Und wie ich vorhin schon sagte wenn jemand mir schon ein bisschen länger auf den sozialen Medien folgt oder unsere Podcast hier relativ regelmäßig hört Wenn ich mit anderen Eltern im Community Chat oder auch mit anderen Mamas über den Wiedereinstieg ins Training spreche habe ich auch das öfteren erwähnt, dass Beckenboden und generelle Rumpfstabilität des gesamten Körpers eine wahnsinnig entscheidende Rolle spielen.

00:16:30: So auch bei mir bedeutet eben... Ich hab in dem Moment wo ich gesagt habe okay es wird der Marathon im Oktober für mich gar nicht weiter darüber nachgedacht was das für Konsequenzen haben könnte.

00:16:42: was ist auch an Vorbereitung bedarf abseits des Lauftrainings denn?

00:16:46: Und das war Jetzt im Juli meine allerwichtigste Erkenntnis.

00:16:52: Wenn ich das eine will und in dem Fall den Marathon laufen im Oktober, dann ist es notwendig die anderen Faktoren auch zu berücksichtigen bzw.

00:17:03: die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen dass sich entspannt stabil fit und gut vorbereitet diesen Marathon auch laufen kann.

00:17:12: So jetzt ist bei mir speziell der Fall dass mein Körper noch gar nicht stabil genug ist.

00:17:16: Der Beckenboden ist noch nicht trainiert genug, um wirklich so lange und so häufiges Lauftraining tatsächlich zu absolvieren.

00:17:24: Und es hat mich einige Wochen – wenn ich sogar Monate gekostet – das so richtig zu verstehen und zu verinnerlichen, dass mein Körper auf ein ganz anderes Tempo fährt als meine Motivation und als meinen Kopf!

00:17:36: Und auch als mein sehr starkes inneres Gefühl und meine innere Sehnsucht danach wieder an Wettkampfgeschehen anzuknüpfen, dass ich gewöhnt war bevor ich schwanger geworden bin.

00:17:51: Wie gesagt, die Triathlon-Saison meines Lebens.

00:17:55: Das ist aber alles geschichtet und das ist auch total in Ordnung weil die Erinnerungen sind ja da und damit komme ich nämlich zu bringen der nächsten Erkenntnis und zwar, dass die Motivation und die Erinnung an eine vorher bestehende Topform alleine nicht ausreichen um wirklich wieder fit zu werden.

00:18:18: Und ja, das ist tatsächlich ein Prozess der es glaube ich ongoing.

00:18:25: nur das Wichtigste was sich daraus mitnehme ist Es braucht Geduld!

00:18:31: Es braucht Ja die Disziplin auch das zu machen was vielleicht kein Spaß macht um mein Körper aber wirklich ganzheitlich darauf auszurichten und darauf vorzubereiten worauf ich wirklich Bock habe und wenn es der Marathon ist.

00:18:50: Und wenn das die Mitteldistanzen, wenn es irgendwann mal eine Langdistanz sein sollte.

00:18:54: Who ever knows?

00:18:56: Es bedarf die Vorbereitung und es darf an gegebener Stelle eventuell sogar auch die medizinische Expertise auf den verschiedenen Gebieten um sich die Unterstützung zu holen und ganz klar ganz fokussiert und von ihnen ganz gezielt diese Rahmenbedingungen zu schaffen um wieder sportlich Ich will gar nicht sagen zurückzukommen, um wieder sportlich aktiv zu werden und meine sportlichen Ambitionen wieder Realität werden zu lassen.

00:19:24: Und wenn ich radikal ehrlich bin, bin ich einfach zu schnell, zu viel wieder gelaufen ohne dass sich den Fokus auch darauf oder vor allen Dingen darauf gelegt hat mein Körper zu kräftigen, meinen Beckenboden zu kreftigen ,mein Beckenbonen und Körper vor allen jeweiligen Trainingseinheiten auf das Vorzubereiten.

00:19:44: was jetzt ansteht Nachbereitung und Erholung ist zum Beispiel auch ein Teil meiner fünf Erkenntnisse hier heute.

00:19:51: Und damit knüpfe ich direkt einmal an, also Erkenntnis Nummer vier.

00:19:58: Erholungen läuft anders und vor allen Dingen erholen läuft nebenbei, seit ich Mama bin.

00:20:03: Ich habe schon gesagt, ich hab mir einen Trainingsplan geholt einfach nur zur groben Orientierung wann ich was laufen kann wie ich mich jetzt so langsam auch systematisch auf einem ursprünglich geplanten Marathon vorbereiten kann.

00:20:17: Jetzt ist es ja so, ihr kennt das bestimmt auch und im normalen Alltag ist es euch hoffentlich gut möglich eure Trainingseinheiten aus dem Plan auch so zu absolvieren und so in den Alltag zu integrieren wie's für euch am besten passt und wie es euch halt auch langfristig besser macht schneller macht eure Leistung steigert.

00:20:35: vor dem Hintergrund bin ich ja letztendlich auch im Sport Und bin dass er auch über Jahre gewöhnt einen Trainingsplan einfach vor die Nase gesetzt zu bekommen sag' ich mal so salopp und den abzuarbeiten.

00:20:44: Das ist ja auch das Dankbarere.

00:20:45: einfach an einem Trainingsplan, du musst gar nicht nachdenken!

00:20:47: Du musst halt in Anfangszeichen nur gucken wie du ihn am Tag unterbekommst... ...und dann wickelst du das Ganze ab und dann hat sich das erledigt.

00:20:57: Denkt man Ja aber Thema Erholung Wie gesagt vor dem Hintergrund dass ich mir so denke Okay Ich habe jetzt hier fünf Trainingseinheiten zum Beispiel die ich eine Woche machen kann.

00:21:07: Realität ist diese Mich überfordert ehrlich gesagt bis heute Sowohl lang als auch kurzfristig Die Organisation der Trainingseinheit und wie ich sie in meinen Alltag integrieren kann, so dass sich trotzdem ganz viel Zeit mit meiner Familie verbringe.

00:21:26: Das ist schon mal das erste Ding!

00:21:29: Dann habe ich einfach gelernt – wie gesagt – und da kickt die Realität.

00:21:32: dafür bin ich wahnsinnig dankbar und auch mein eigenes Körper gefühlt meine Motivation plus das in mich reinhorchen ob es denn heute wirklich Training sein darf oder lieber nicht Bedeutet.

00:21:46: also, ich habe aktuell im Schnitt so zwei bis maximal drei Trainingseinheiten insgesamt.

00:21:54: Egal was es war, ob Laufen, Athletik oder so absolviert und es kann auch gut sein dass immer mal so vier Tage zwischen den einzelnen Lauf-Einheiten liegen.

00:22:05: einfach vor dem Hintergrund das ich mich entweder nicht danach gefühlt hab mein Körper sich gar nicht nachgefühlt hat dass man jetzt wirklich alle zwei Tage oder jeden Tag läuft mit nur ein bis zwei Ruhetagen unter der Woche Und dass mein Energies teilweise eher zugelassen hat, den Tag mit der Familie zu verbringen.

00:22:27: Auf dem Spielplatz zu gehen und wenn es nötig ist lange wach zu bleiben bis das Kind schläft als das dann an dem Tag auch wirklich noch hieß ich schlüpfe in die Laufschuhe und dreh meine Runde.

00:22:43: Ist natürlich alles anders als vor meiner Schwangerschaft Wenn ich da harte oder lange umfangreiche Trainingseinheiten absolviert habe, dann kam ich nach Hause.

00:22:52: Habe mich geduscht et cetera pp.

00:22:54: und mich mit einem Eiweiß-Shake auf die Couch gesetzt, Füße hoch und dann hieß es erst mal Regeneration an!

00:23:01: Damit ich nächsten Tag wieder einsatzbereit bin oder nachmittags für die zweite Trainingseinheit wenn's im Wochenende war.

00:23:05: Das ist jetzt anders bedeutet eben wie schon eingangs gesagt habe meine Erholung läuft nebenbei so auch dass ich gar nicht weiter Mitbekommen ist das falsche Wort, aber gar nicht so dass ich drauf achte.

00:23:19: Okay bin ich jetzt wirklich erholt?

00:23:20: oder wie fühle ich mich?

00:23:22: Weil das Leben geht ja einfach weiter.

00:23:24: und selbst wenn ich an dem einen oder anderen Tag oder auch vier Tage in Folge jetzt keinen Lauftraining oder irgendeine andere Trainingseinheit absolviert habe, bin ich auf einem Spielplatz, heb das Kind zur Rutsche hoch, setz es auf die Schaukel, gespazieren, fahr ein Stück mit dem Fahrrad im Endeffekt, Kind- und Fahrradanhänger hinten dran mit dreißig Kilo.

00:23:42: also ich bin immer eine Bewegung und das ist doch auch so cool!

00:23:45: Also es hat für mich im Moment gebraucht, meine Einstellung zu dem ganzen Lebensbereich Training in sofern zu schiften.

00:23:55: Als das ich erkenne wenn nicht jetzt wir wohnen am zweiten Stock mein Kind zwei Etagen hoch tragen nachdem ich's aus der Kita oder vom Einkaufen mit nach Hause gebracht habe.

00:24:05: sie kommt auch mit zum Einkaufen.

00:24:07: wir gehen zusammen und fahren auch wieder zusammen zur Nachhause.

00:24:09: nicht dass es hier falsch verstanden wird dass das auch Training ist Das sehe ich ja auch daran, wie sich mein Körper verändert.

00:24:16: Mein Körper ist deutlich muskulöser geworden.

00:24:19: Ich werde generell etwas stärker.

00:24:22: Natürlich mache ich kein gezieltes Krafttraining wenn ich jetzt meinen Kind auf die Rutsche hebe oder die zwei Etagen Hochtrage in der Wohnung von A nach B trage mit ihm Tanz und so weiter.

00:24:32: Ich bin dennoch die ganze Zeit in Bewegung!

00:24:35: Ich bin ganz viel an der frischen Luft Und vor allen Dingen das finde ich auch richtig schön dass sage ich mir nur am Rand hat mit unserem Sport nur bedingt zu tun.

00:24:42: Ich mache so viel wie eine Sandburg bauen, Sandeis bauen.

00:24:50: Sandeiskosten natürlich und so weiter was in dem Moment gar kein Zweck erfüllt Was in dem moment in gar keinen Trainingsplan auf gar keine To-do Liste steht Und ich bin einfach nur im Moment und messe was Spaß macht!

00:25:07: Und das ist ja so cool Das gehört eben auch zum Leben dazu Was vorher mit Arbeit alltag Training und Freunden anders bauen.

00:25:19: Und ich finde es richtig schön, dass wenn man Familie hat dieser Faktor Spieleinzug in den Tag hält und Einzug in das neue Leben hält.

00:25:29: Das finde ich richtig, richtig schön!

00:25:31: Und das ist eine wahnsinnige Bereicherung demnach... Ja, und man mag es kaum glauben, wenn ich an der Sandkiste sitze, dann regeneriere ich ja auch oder wenn ich am Armwurztsitzel sitze.

00:25:44: Also na klar dauert alles länger ne?

00:25:46: Weil die einzelnen Ruhetage insofern ich habe wie sie im Trainingsplan stehen, wo ich eben dann die Füße hochlege.

00:25:52: Obwohl Versorgung natürlich auch ein wahnsinnig wichtiger Punkt ist beim ganzen Thema Regeneration und Erholung mit Kind dadurch dass sich diese Erholungen, die ich gerade angesprochen habe in der Form aktuell nicht mache.

00:26:07: es ist umso wichtiger das ich mich entsprechend gut versorge.

00:26:11: Auch das bedarf einiges an Organisation.

00:26:12: da lerne ich gerade noch wahnsinnige viel dazu wie man das besser machen kann, um regelmäßig gut versorgt zu sein bekommt aber eben generell darüber brauchen wir glaube ich gar nicht weiter diskutieren einen ganz neuen Stellenwert.

00:26:27: Und es ist cool dann Alternativen zu haben um die Erholung des eigenen Körpers und auch die Gesundheit des Körpers zu unterstützen.

00:26:34: dafür bin ich richtig richtig dankbar wenn ich ganz ehrlich bin.

00:26:37: Also meine vierte Erkenntnis Erholungen ist anders.

00:26:42: Meine letzte Erkenntniss Das Trainingszeit für mich persönlich nicht gleichzeitig auf Me Time ist.

00:26:52: Und das hat ganz, ganz verschiedene Gründe.

00:26:56: Es ist... ich möchte sogar sagen notwendig die Familie bzw.

00:27:01: eigene Netzwerk auch aus Freunde, Familie und Bekannten insgesamt anderen Betreuungspersonen zu aktivieren wenn es darum geht jetzt beispielsweise unseren wirklich zeitintensiven Sport in den Familienalltag wird zu integrieren.

00:27:16: Und ich bin ganz ehrlich, was habe ich mir alles schönes ausgemalt?

00:27:22: Da sind wir wieder bei so einem Punkt.

00:27:24: Wie wir das als Paar-, als Eltern- aber auch als Familie alles gestalten, wenn ich dann erst mal wieder körperlich und mental soweit bin, dass sich angreifen kann und dass ich wieder ins Training zurückkehren kann – bestenfalls ins Drehendlohntraining!

00:27:39: Dann passt da mal Oma und Opa auf... guck da mal die Tante, dann sind da mal Freunde bei uns, die dann die Leute übernehmen können und wir können in die Schwimmhalle usw.

00:27:48: Und sofort kenne ich auch von anderen Familien, die das schon ganz lange leben, dass das auf jeden Fall Optionen sind?

00:27:57: Was soll ich sagen?

00:27:59: Mir fällt es bis heute so unglaublich schwer... ...das zu machen!

00:28:07: Mein Umfeld hinsichtlich der Kinderbetreuung mit einzubinden, damit ich Zeit fürs Training habe oder eben auch Zeit mal ganz für mich.

00:28:16: Weil wie ich eingangs gesagt habe Trainingszeit erfahrungsgemäß für mich keine Mead Time ist.

00:28:24: Das war ganz am Anfang so als mein strukturiertes Training wieder anstand.

00:28:28: Da hab' ich jeden Tag darauf hingefiebert.

00:28:29: heute Abend dann wenn wir abklatschen Mit der Betreuung und ich in Kell auf die Rolle gehen kann Oder in meinen Laufschuh schlüpfe oder oder oder Dann ist endlich Zeit für mich.

00:28:40: das war anfangs noch so Seit ich allerdings auch arbeite und ja ein weiterer Lebensbereich wieder dazugekommen ist, wofür ich auch sehr dankbar bin.

00:28:50: Weil ich das dringend gebraucht habe, wieder zu arbeiten.

00:28:52: Also dieser Lebensbereich gehört einfach zu mir.

00:28:55: Wir darfst natürlich neue Organisationen.

00:28:57: Und seit mehr im Alltag ansteht merke ich auch ganz klar... Ich hab richtig Bock auf Training!

00:29:03: Auf jeden Fall.

00:29:04: Und ich hab' auch richtig Bock, einfach mal nur für mich zu sein und genau das zu machen was mir in den seltensten Fällen möglich ist mich auf die Couch zu hauen, die Beine hochzulegen.

00:29:15: Einmal durchzuatmen und einfach ein Buch zu

00:29:17: lesen.".

00:29:19: So jetzt ist der Tag so kurz, da geht es natürlich um die Priorisierung.

00:29:22: auch das ist bei mir in fortlaufender Prozess.

00:29:25: Wann priorisiere ich mich?

00:29:27: Und wann priorisiere ich mein Training?

00:29:30: Weil ich gewissermaßen auch merke okay ich brauche die Bewegung, ich brauch die frische Luft Ich brauch' auch mal den räumlichen Abstand von Zuhause als neues Erlebnis.

00:29:42: voll die Sache des Abwägens.

00:29:45: Aber ja, es kostet mich bis heute wahnsinnig viel Überwindung dieses Netzwerk in Anspruch zu nehmen damit ich Zeit für mich habe, damit Ich Zeit für mein Training einräumen kann.

00:29:59: und dass es mich über Windung kostet hat verschiedenste Gründe.

00:30:04: der erste ist Und das geht mir schon ganz ganz lange so vielleicht kennt ihr das Es fällt mir so wahnsinn nicht schwer um Hilfe zu bitten.

00:30:14: Das ist komplett bekloppt, wenn ich so ganz ehrlich sein darf.

00:30:17: Weil schon während wir das Kind erwartet haben unser familiäres Umfeld uns ganz klar gesagt hat... Wir sind da!

00:30:25: Wenn ihr Hilfe braucht meldet euch, wir machen alles möglich.

00:30:30: dennoch fällt es mir schwer.

00:30:32: Das ist auch was, was ich einfach lernen.

00:30:34: Es gefällt mir besser aber lieber verbringe ich damit teilweise Tage wieder mit darüber Gedanken zu machen ob ich dann jetzt frage ob jemand die Betreuung zeitweise übernehmen kann für unsere Tochter.

00:30:47: Als das sich gleich zum Telefon greift und sagt, hey, pass auf!

00:30:49: Unsere Woche sieht so und so aus... Da würde ich gerne nach Feierabend einmal laufen gehen können, dass das Kind von der Kita polen.

00:30:55: Ich hole sie dann später von euch ab.

00:30:56: Wir sehen uns.

00:30:58: Würde mir mega helfen.

00:30:59: Der zweite Grund warum mir das so schwer fällt andere Leute mein Kind betreuen zu lassen um damit Zeit für mich zu haben ist, dass ich lieber ... Und das kennt ihr bestimmt auch wenn du Kinder habt Lieber die ganze Zeit in meiner Tochter und meine Familie verbringen möchte, als dass ich kurzzeitig mal nicht am Start bin auf der Rollesitze laufen bin, schwimmen bin im Fitnessstudio.

00:31:27: Yoga macht egal!

00:31:29: Also ich habe da so eine Angst was zu verpassen... und es ist ja wirklich ne Angst, sondern ich hab einfach kein Lust was zu verbassen was meine Tochter unternimmt während ich nicht dabei bin.

00:31:41: das sich dann aktuell zumindest Lieber damit ihr zusammen die Trainingseinheit mache, also zu Hause Athletik oder draußen laufen gehen.

00:31:50: Als dass ich frage, dass ich jetzt gerade jemand anderes um sie kümmern kann.

00:31:53: Da bin ich ehrlich und ich hoffe Ihr könnt das so annehmen und wisst es zu schätzen Dass sich so ganz realistisch darüber spreche wie das bei uns erläuft.

00:32:02: Dann der dritte Punkt ist auch so.

00:32:05: Es fühl mir das gesamte erste Jahr wahnsinnig schwer loszulassen Loszulass und vor allem auch zuzulassen, dass unser Umfeld was sich bereit erklärt hat, sich um unsere Tochter zu kümmern wenn wir die Unterstützung brauchen oder wollen.

00:32:25: Es anders macht als ich.

00:32:26: Ich glaube das kennen auch ganz viele Mamas.

00:32:30: Mein letzter Grund ist... ...das!

00:32:37: Das habe mich vorhin schon mal angeteasert.

00:32:40: Diese Organisation Wer die Betreuung übernehmen kann, wann ich entsprechend an trainieren kann.

00:32:49: Wann ich sie wieder abhole?

00:32:50: Was es für die Betreuerung vorzubereiten gibt was es vorbei zu bringen gibt und und und das überfordert mich manchmal so sehr oder es fordert mich mindestens sehr heraus dass sich dann in einigen Stellen sagen ach komm nee das machen wir nicht!

00:33:07: Das machen wir nich.

00:33:08: irgendwie sind das dann wahrscheinlich auch Tage an denen sowieso viel ansteht und dann versuchst du das noch irgendwie da so zu manövrieren dass es reinpasst und bis am fein justiert Nee, dann lass jetzt manchmal was sein.

00:33:19: Und wisst ihr was?

00:33:21: Ich glaube das ist alles total in Ordnung!

00:33:27: Das darf so sein und das ist mein allerliebster und dankbarste Erkenntnis.

00:33:35: Alles was ich gerade mit euch geteilt habe, welche Entwicklung ich erlebt habe, welcher Erfahrung ich gesammelt habe... Das ist alles gut so weil es alles an meinem Tempo geschieht Und ich für mich selber die Erfahrung machen durfte, wie es tatsächlich aussieht.

00:33:58: Wie die Realität aussieht wenn man nachher Mama und Eltern ist.

00:34:03: Was dann möglich ist?

00:34:05: Ich fasse nochmal ganz kurz zusammen was meine fünf Erkenntnisse sind.

00:34:11: Erstens in meinem Leben hat sich alles verändert und das ist gut so.

00:34:17: Daran will ich wiederum nichts mehr ändern.

00:34:21: Ich hätte meine Pläne erst schmieden brauchen, als ich mit der Realität des Familienalltags in Kontakt getreten bin und den überhaupt erstmal erlebt habe.

00:34:31: Motivation und Erinnerung an meiner eigene Topform alleine mache mich noch nicht wieder fit um wieder komplett durchzustarten.

00:34:39: Dann meine vierte Erkenntnis.

00:34:44: Erholung läuft nebenbei.

00:34:46: und meine fünfte und letzte Erkenntnis.

00:34:51: Trainingszeit bedeutet für mich langfristig nicht auch Me Time und also Zeit für mich.

00:34:58: Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es jetzt so weitergeht?

00:35:02: Wie der Prozess verläuft?

00:35:04: Welche Learnings ich noch so aufschnappen darf?

00:35:08: Welcher Erfahrung ich noch machen darf und... ...wie ich mich weiter entwickle!

00:35:13: Und wie ich weiter wachse.

00:35:16: Wenn ihr möchtet, halte ich euch gerne auf dem Lauf und dann ich freue mich auf jeden Fall wenn ihr euch auf diese Folge zurückmeldet, mir Feedback gibt welche Erkenntnisse ihr gemacht habt.

00:35:27: Welche Erkenntnisse ihr aus dieser Folge mitgenommen habt?

00:35:30: Welche Erfahrungen ihr als Eltern, als Mamas, als Papas, als Omas, als Obers tanten Onkel macht gerade oder gemacht habt?

00:35:40: und lasst mich auch wissen wiefern wir immer mal eine Solo-Folge hier an euch rausschicken können.

00:35:47: das interessiert mich und das Team wahnsinnig.

00:35:49: Dann bleibt mir an der Stelle nur noch zu sagen vielen, vielen Dank.

00:35:53: Dass du dir die Zeit genommen hast hier in Ruhe reinzuhören, melde ich auch gerne mit Themenvorschlägen, worüber wir im Podcast sprechen können.

00:36:02: das kann sowas sein wie jetzt mit dir geteilt habe persönliche Erfahrungen im Triathlon auf verschiedenen Ebenen aber selbstverständlich auch Trainingsthemen die dich gegebenenfalls gerade beschäftigen und zudem du dir deutlich mehr Wissenschaftsfundierten Input wünschst dich an der Stelle weiterzuentwickeln.

00:36:21: Lieben Dank dir!

00:36:22: Hab einen richtig guten Morgen, eine unfassbar erfolgreiche Trainingseinheit oder einen guten Abend, wann noch immer du diese Folge gerade hörst und dann hören wir uns hoffentlich auch in der kommenden Woche wieder.

00:37:43: Mach's gut!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.