1.000 Kilometer Bikepacking durch den Taunus – eine Reise zu sich selbst (Community-Chat)
Shownotes
Daniela Brink sucht das Abenteuer direkt vor der Haustür und findet auf den Wegen des Taunus mehr als nur steile Anstiege, lange Tage und schwere Beine. Beim Taunus Bikepacking wird aus einem sportlichen Projekt schnell eine Reise zu sich selbst: mit Momenten voller Freiheit, Zweifeln, Begegnungen und der Frage, was ein Ziel eigentlich wert ist, wenn unterwegs etwas anderes wichtiger wird.
Die Kapitel in der Übersicht:
00:00 – Willkommen zurück, Daniela Brink
01:45 – Familie, Beruf, Triathlon und ein neues Abenteuer
03:30 – Taunus Bikepacking: 1.020 Kilometer self-supported
06:00 – Abenteuerlust und mentale Leere auf dem Rad
09:00 – Vorbereitung, Packliste und Ausrüstung
14:30 – Streckenplanung, Tagesziele und der erste Denkfehler
18:00 – Emotionaler Start mit Familienbegleitung
20:00 – Steile Rampen, Zusatzgewicht und die richtige Übersetzung
24:00 – Rheingau, Weinberge und der erste große Härtetest
27:00 – Zeitdruck, Campingplatzstress und Unterkunftsplanung
32:00 – Checkpoints, bekannte Wege und Trail Magic
35:00 – Die schlechte Hotelnacht und erste Warnzeichen
37:00 – Hitze, Magenprobleme und der Entschluss zum Ausstieg
40:00 – Warum die Finish-Line-Party wichtiger wurde als das Finish
42:30 – Freibad, Heimreise und Rückkehr ins Basecamp
44:00 – Von der Teilnehmerin zur Trail-Magic-Unterstützerin
48:00 – Triathlon als Familiensport
50:00 – Kindertriathlon, Vereinstraining und Spaß ohne Druck
53:00 – Training organisieren, wenn alle Sport machen wollen
55:00 – Wettkämpfe finden, bei denen alle starten können
57:00 – Flexibilität im Trainingsplan und Kompromisse im Alltag
01:00:30 – Ostseeman, Roth-Pläne und neue Radabenteuer
01:07:00 – Learnings aus Ernährung, Planung und Alltag unterwegs
01:16:00 – Für wen Daniela Bikepacking empfiehlt
01:23:00 – Danke, Community-Chat und Abschluss
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00:00:09: Moin!
00:00:09: Schön, dass du dich entschieden hast diese Podcast-Episode von Power und Pace Triathlon Training anzuhören.
00:00:15: Bevor es hier losgeht gibt es einmal eine kleine Ankündigung zu machen.
00:00:19: Und zwar haben wir was schönes für Dich vorbereitet.
00:00:22: Es ist egal ob Du schon Mitglied bist in unserer Community
00:00:25: oder
00:00:26: im Triathlon unterwegs dir Deinen Rennen Highlight für zwei tausend zwanzig schon ausgesucht hast und jetzt so ein bisschen vor der Frage
00:00:32: stehst wie du
00:00:34: das Training sinnvoll aufbaust und strukturierst,
00:00:38: um wirklich
00:00:39: gut vorbereitet an die Startlinie deines Rennhighlights zu treten.
00:00:43: Hier greifen jetzt unsere Kickoff-Calls!
00:00:46: Coach Björn Gestmann und ich Teammanagerin Jule Bartsch laden dich ein kostenlos an einem unserer Kickoff Calls am ersten oder am fünften Juli jeweils um neunzehn Uhr teilzunehmen, um sechzig Minuten kompakte Einblicke in unser Online Trainingsprogramm zu bekommen.
00:01:02: Wir erklären dir welche Trainingskategorie gut zu dir und deinem Alltag passt.
00:01:07: Und dabei ist es ganz egal, ob du dich auf eine Sprint kurz, mittel oder langen Distanz vorbereiten möchtest.
00:01:13: Wir haben für jeden den passenden Plan und die passende Trainingskategorie weil eben ganz wichtig ist dass das Training zu dem Alltag passt und nicht umgekehrt.
00:01:22: also wenn du sagst Das klingt für mich sehr gut Und ja ich bin vielleicht schon Mitglied aber Ich habe echt Bock darauf wichtige wichtigen Input zu bekommen Um meine Planung fürs kommende Jahr noch zu schärfen Dann bist du bei uns genau richtig.
00:01:33: Also sieh zu Dass ihr dir jetzt dein Platz sicherst Denn die Plätze sind begrenzt ersten oder am fünften Juni zu sehen.
00:01:41: Jetzt vor allen Dingen wünsche ich dir wahnsinnig viel Spaß mit der aktuellen Episode von Power and Pace Triathlon Training und bis bald!
00:01:52: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Episode von Power & PACE Triathlon training, Ich bin Jule Bartz die Teammanagerin von power on pace und habe heute wieder die Ehre und das Glück ein mir schon bekanntes Mitglied unserer Community hier erneut begrüßen zu dürfen
00:02:09: Und
00:02:10: mit dir, lieber Daniela.
00:02:12: Liebe Daniela darüber zu sprechen was dich die letzten Wochen so umtrieben hat und was so dein Alltag angeht.
00:02:18: mehr möchte ich an der Stelle noch nicht verraten.
00:02:20: auf jeden Fall präsentiere ich euch damit heute eine neue Folge Community Chat und freue mich sehr dass du wieder da bist.
00:02:25: liebe Daniela bring Moin!
00:02:28: Hallo Jule Moin
00:02:31: Es ist so cool, dass du wieder da bist.
00:02:33: Wir haben uns ja jetzt auch durch meine Elternzeit länger nicht gesehen weder persönlich noch irgendwie hier in digitaler Art und Weise.
00:02:38: deswegen freut sich umso mehr Dass du eine der weiteren Personen warst aus der Community die auf mich zugekommen sind und gesagt haben Juli ich habe gerade ein Community Chat gehört Und ich dachte mir melde ich mal bei dir was bei uns grade alles so abgeht Triathlon-mäßig auch in der Familie und würde mich voll freuen wenn wir nochmal sprechen weil ich hätte da ein paar Themen dies in der Form wie ich jetzt auch wieder nochmal gesehen habe gar nicht unbedingt im Community-Chat schon gab.
00:03:01: Deshalb freue ich mich umso mehr, dass du uns heute mal mit durch dein bisheriges Leben der letzten... wo weiß ich gar nicht?
00:03:09: Eins, zwei je nachdem wie all deine Kinder sind viele Jahre nimmst was so passiert ist.
00:03:20: Ja also vielleicht nochmal ganz kurze Vorstellung
00:03:23: gerne
00:03:25: ja.
00:03:25: Ich bin Daniela.
00:03:28: Ich war zweitausendvierzwanzig schonmal hier im Community Chat.
00:03:32: Da habe ich so ein bisschen über Hawaii berichtet.
00:03:36: und ja, ich bin Mutter von Zwillingen die sind jetzt noch acht Jahre alt also Schüler C mittlerweile auch Triathlon.
00:03:50: Ich bin Entwicklungsingenieurin in der Automobilindustrie.
00:03:55: Ich arbeite in Vollzeit wohne in Bartomburg am Taunus, in der Nähe von Frankfurt.
00:04:06: Heute wäre ein bisschen das Thema Triathlon zu viert.
00:04:10: Also mein Mann macht auch Triathlon.
00:04:13: Wir sind beide auf der Langdistance unterwegs und wie gesagt die Kinder eben jetzt auch im Triathlon.
00:04:20: Und ja noch so ein kleines Nebenthema für dieses Jahr oder meinen Haupt Ich sag mal Wettkampf in Anführungszeichen ist ein Ultra Gravel Event gewesen, das Taunus Bikepacking.
00:04:37: Das ist ein Rennen quasi über eintausend Kilometer Offroad mit einzwanzigtausend Höhenmetern eben hier im Taunuss.
00:04:49: und Wer es den Taunus vielleicht kennt oder auch nicht kennt, überlegt jetzt vielleicht ok, tausend Kilometer in so einem Mittelgebirge.
00:04:58: Das ist eine sehr interessante Streckenführung.
00:05:00: Man fährt immer ganz enge Schleifen durch... quasi wir sind dieses Jahr von Ost-West-Ost immer hin und her gefahren.
00:05:09: Da würde ich dann vielleicht auch noch die ein oder andere Anekdote nachher erzählen können.
00:05:15: Ja, unbedingt.
00:05:16: Also du kannst dir gerne aussuchen womit du starten möchtest ob es Projektriathlon zu viel in der Familie ist oder weil sie jetzt noch recht frisch ist deine Erfahrungen und Erlebnisse vom Townesbike Packing?
00:05:29: Ja also das ist tatsächlich sehr sehr frisch.
00:05:33: Der Start war letzten Sonntag.
00:05:37: Ich bin um neun Uhr neun gestartet.
00:05:40: Also das Format ist so, dass es neun-neunzig Teilnehmer gibt.
00:05:44: man muss sich dafür bewerben und der Veranstalter, das ist der Jesko, der bildet dann so Pools quasi von verschiedenen Teilnehmergruppen sozusagen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen.
00:06:03: Da waren dieses Jahr zweihundert fünfzehn Bewerber auf neunneinzig Startplätze.
00:06:11: Also man gehörte da dann schon zu einem relativ erließenden Kreis, dass man überhaupt starten durfte.
00:06:17: und ja es ist komplett self-supported.
00:06:23: also das heißt man muss komplett alleine mit allen klarkommen wo man schläft was man isst halt komplett unabhängig eben von irgendwelcher Hilfe voraus.
00:06:36: Es gibt natürlich immer mal irgendwelche Hilfe, das nennt sich dann Trail Magic.
00:06:41: Das sind dann vielleicht Freunde bekannte Anwohner die es halt über die Jahre gesehen haben.
00:06:45: okay da kommen im Juni immer relativ viele Radfahrer vorbei.
00:06:48: Die sind teilweise auch dann schon mehr oder weniger ausgezehrt und ein bisschen angezählt.
00:06:57: geben wir jetzt einfach Wasser, den geben wir vielleicht auch eine Möglichkeit sich kurz auszuruhen.
00:07:03: Vielleicht sogar zu duschen ein bisschen was essen, vielleicht auch einfach nur ein bisschen Zuspruch und so ist dann halt dieses Format.
00:07:13: also man fährt da mit seinem repakten Gravel oder halt Mountainbike.
00:07:16: es gibt doch einige die mal Mountainbike fahren los auf diese tausend Kilometer durch den Taunus und ja eigentlich auch zu sich selbst so ein bisschen doch viel alleine.
00:07:31: Man begegnet ab und zu anderen Fahrern, aber jeder macht da dann doch eher sein Ding.
00:07:36: Also bei so einer langen Strecke ist es ja auch wichtig dass man sein eigenes Tempo hat, seinen eigenen Rhythmus und sich da nicht allzu viel ablenken
00:07:46: lässt.
00:07:48: Was wenn du gerade vor allen Dingen sagst das man viel für sich alleine is?
00:07:53: Was war der Beweggrund, warum du entschieden hast dich dafür anzumählen oder zu bewerben?
00:08:01: Abenteuerlust.
00:08:03: Also raus wirklich mal das Abenteuern vor der eigenen Haustür.
00:08:09: also man ist eigentlich nie weit weg Man fährt Wege die man sonst auch nachmittags mal nach der Arbeit fährt aber eben man isst eine Woche.
00:08:19: Oder ich habe gedacht, ich bin eine Woche mehr oder weniger für mich alleine.
00:08:22: Kann meinen Gedanken nachhinken, kann meditativ fahren... Also es ist anstrengend körperlich aber auch dann eben mental ein bisschen mit dieser Lehre quasi klarzukommen.
00:08:41: dadurch dass man eben auch nicht keine gesicherte Stromversorgung unterwegs hat Denkt man auch okay, ich hab sonst häufig Kopfhörer und hör Musik oder hören Podcast.
00:08:52: Das verknift man sich dann... Dann denkt man ok das beweihe ich mir für das absolute mentale Tief auf Und man hat da doch letztendlich viel mit sich selbst zu tun.
00:09:06: Und es war auch so ein bisschen die Herausforderung.
00:09:10: Und auch dass die Motivation sowas mal zu probieren
00:09:17: Welche Chancen hast du dir ausgerechnet, als du dich beworben hast?
00:09:19: Warst du dir ganz sicher?
00:09:20: Du kriegst auf jeden Fall einen Platz wie auch immer es klappen sollte.
00:09:24: Ich war mir schon oder ich hatte ja... ...ich habe schon damit gerechnet dass ich einen Platz kriege weil es soll halt ein wirklich gemischtes Starterfeld sein und es sollen eben auch durchaus Frauen motiviert werden damit zu fahren.
00:09:43: Ich müsste jetzt echt zählen, ich glaube dieses Jahr waren es um die zwanzig Starterinnen auch bei neun-neinzig Teilnehmern.
00:09:50: Das ist schon recht viel und vielleicht hat man wirklich als Frau bei diesem Format dann ein bisschen bessere Chancen da noch einen Startplatz zu kriegen.
00:10:01: Könnte ich mir vorstellen?
00:10:03: Das klingt sinnlich, so wie du es auf jeden Fall erläuterst.
00:10:05: Definitiv!
00:10:07: Plus man kann ja bei dir auch noch einfach mal kurz... ...mal mindestens kurz erwähnen dass du im Radsport ja wahnsinnig affin und auch sehr erfahren bist.
00:10:14: Und erfolgreich über die letzten Jahre.
00:10:16: ne?
00:10:17: Ja.
00:10:18: Daher wahrscheinlich auch die Abenteuerlust bei so einem Projekt.
00:10:21: Kann dich mir vorstellen.
00:10:23: Ja das war jetzt mal wieder was anderes.
00:10:25: also wir sind vor den Kindern bin ich mit meinem Mann sieben-acht Mal so'n Alpengross gefahren auch selbst organisiert, aber dann halt mit Hütten oder Hotelübernachtungen und zu zweit.
00:10:40: Also von daher die Erfahrung so längere Strecken zu fahren war durchaus da, aber eben nicht alleine und nicht komplett unabhängig also wirklich mit Schlafsack und Zelt da loszuziehen.
00:10:53: Krass!
00:10:55: Okay, dann nehmen wir uns gerne mal mit wie sehen.
00:11:00: ich glaube jetzt die langfristige Vorbereitungen zu betrachten, das sprengt glaube ich für heute so den Rahmen weil wir auch noch ein anderes Thema haben über was wir sprechen möchten.
00:11:08: Aber wie sieht's so die unmittelbare Vorbereitung auf das Rennen aus?
00:11:13: Hinsichtlich Packen, hinsichtlich Verpflegung, hingsichtlich vielleicht auch mentale Vorbereитungen, Radvorbereitung.
00:11:20: Nimm uns mal mit bitte!
00:11:22: Also vielleicht ganz allgemein... Ich mach dieses Jahr noch eine Mitteldistance, den Ostseemann und trainiere jetzt immer noch nach den Finisherplänen.
00:11:36: Also ich habe vorher immer nach Qualifier trainiert, und jetzt Finisher weil Ostseemann soll auch so ein Genus-Event quasi werden.
00:11:43: da bin ich noch nie gestartet Und generell hab' ich mich einfach wirklich mit diesem Finisherplan vorbereitet und bin eigentlich immer nur dahin gegangen wenn es irgendwie zeitlich möglich war dass sich die Rad runden halt wirklich stark verlängert habe.
00:11:58: Also das war so gesehen die einzige körperliche Vorbereitung, dann mental kann man sich kaum vorbereiten.
00:12:11: also man denkt viel drüber nach wie fahre ich was mache ich wenn es mir schlecht geht?
00:12:18: Man geht schon mal vorher durch.
00:12:21: wie ist das wenn ich gestartet bin?
00:12:27: wie plan ich später, wo ich übernachte.
00:12:31: Wie schlafe ich?
00:12:32: Was passiert eventuell nachts wenn ich irgendwo in der Schutzhütte übernachte?
00:12:38: will ich das überhaupt?
00:12:39: oder das denkt man sich alles vorher so ein bisschen aus?
00:12:44: und dann habe ich quasi ab ungefähr Weihnachten rum angefangen mit meiner Ausrüstung zusammen zu suchen Dadurch, dass wir sowieso viel mit Camping und Zelt unterwegs sind als Familie.
00:12:59: auch ist vieles da.
00:13:01: Also ein guter Schlafsack ist da eine gute Luftmatratze ist da.
00:13:06: aber ich habe mir dann eben noch einen Einpersonenzelt geholt weil das Zweier war mir dann doch zu schwer und zu groß gewesen habe vom letzten Jahr, wo ich mit einem Rennrad in die Provence gefahren bin.
00:13:20: Das waren auch knapp tausend Kilometer hatte ich ein komplettes Taschenset was sich also schon bewährt hat und gut funktioniert hat.
00:13:29: das habe ich mir halt alles schon mal so oben in meinem Büro zurecht gelegt hab dann angefangen mit YouTube-Videos, wenn die Leute da dann zeigen wie so ihr Setup ist für irgendwelche größeren Radreisen.
00:13:44: Da mal durchzugucken und zu überlegen ah das bräuchte ich vielleicht auch an Ausrüstung oder nee das ist nichts für mich.
00:13:50: Und hat mir dann so über Wochen die ausrüstungen verfeinert und halt einfach schonmal gesammelt Habt mir dann auch so überlegt was kann halt schief gehen?
00:14:03: Brauche ich irgendwie nochmal so Backup-Sachen, irgendwas.
00:14:09: Was brauche ich an Kleidung?
00:14:11: Brauchte überhaupt irgendetwas Spezielles?
00:14:15: Fahre ich nur in den Klamotten die ich an habe oder nehme ich mir eine Ersatzhose mit?
00:14:20: Das waren halt so Sachen die ich dann alles erstmal überlegt haben und das war kurz vor Ostern hatte ich eigentlich meine Ausrüstung zusammen und wusste, was ich mitnehmen will.
00:14:34: Und habe dann als Test quasi eine drei-Tagestour gemacht halt von hier von Bad Tomburg Richtung Norddeutschland zu meiner Mutter.
00:14:44: zum Osterbesuch bin ich dann alleine mit dem Fahrrad losgefahren.
00:14:49: Und Ostern war dieses Jahr ja ziemlich kalt.
00:14:55: das heißt ich hab also Zelt und Schlafsack und alles mitgeschleppt bin aber dann in Hotels gegangen.
00:15:01: Also ich hatte tatsächlich Frost nachts, aber halt einfach mal das alles auf dem Rad schon zu haben... ...zu wissen wie schwer ist das Rad?
00:15:11: Eben auch nicht auf der Straße, wie ich das letztes Jahr schon gemacht habe sondern Offroad mit steilen Passagen.
00:15:20: Wie komme ich da hoch?
00:15:21: mit knapp zehn Kilo Zuladung also zehn Kilos waren es dann letztendlich.
00:15:26: und ja das war dann so ein bisschen der finale check, der auch ganz gut gelaufen ist.
00:15:34: Der aber dann auch noch dazu geführt hat dass ich gesagt habe ok so ein zwei Sachen will ich nochmal verbessern.
00:15:42: also das waren halt wo ich übernachtet habe auch kleine hotels ohne frühstück oder irgendwas da ich gedacht okay wenn ich alleine unterwegs bin und kaffee morgens wäre
00:15:54: schön Ja verstehe.
00:15:55: Da habe
00:15:56: ich also tatsächlich meine Packliste um so einen kleinen Espitkocher, also diese Feststoffkocher wie sie bei der Bundeswehr und auch im E-Pack und so drin sind.
00:16:06: er weiter hat unten Titanbecher und paar Tüten löslichen Kaffee.
00:16:11: das hat mir auch zweimal jetzt dann wirklich auf der Tour die Laune gerettet dass ich mir einfach ein heißen Kaffees machen konnte.
00:16:18: Hammer!
00:16:19: Einfach für Kopf und Körper beides
00:16:25: Das verstehe ich.
00:16:27: Ja und dann die finale Planung ist dann quasi zwei Wochen vor dem Start erst möglich, da bekommt man die Strecke und dann kann man hingehen sich überlegen okay es sind jetzt tatsächlich tausend zwanzig Kilometer, einzwanzigtausend Höhenmeter geworden.
00:16:46: wie viel Kilometer muss ich oder sollte ich am Tag schaffen wenn ich zur Finish Line Party die am Samstagabend um achtzehn Uhr startet, wenn ich dann im Ziel sein will.
00:17:00: Und dann kommt das halt auf ungefähr hundertfünfzig Kilometer raus und drei tausend Höhenmeter jeden Tag.
00:17:09: Wow!
00:17:12: Das war letztlich der Fehler, den ich gemacht habe.
00:17:15: Dass ich mir das zu sehr verinnerlicht habe.
00:17:19: Hundertfünftig Kilometer jeden Tag und dann bin ich in der Zeit da.
00:17:25: Das hat sich nachher auch ein bisschen gerecht.
00:17:28: Also das hat mich ein bisschen zu sehr gestresst, aber kommen wir gleich noch
00:17:33: zu.
00:17:34: Ja er total!
00:17:35: Und
00:17:36: ich habe dann halt basierend auf diesen Hundertfünfzig Kilometer Plan mir auf der Strecke im Bereich hundertdreißig bis hundred achtzig Kilometern versucht Schlaf-Spots vor auszuwählen sei es jetzt so Grillhütten Schutzhütten Campingplatz auch mal ein Hotel, weil ich habe mir auch gedacht eine Woche ohne Duschen schaffe ich glaube nicht.
00:18:05: Also mindestens einmal im Hotel sein da dann auch die Möglichkeit haben doch mal Powerbank wieder aufzuladen und so das wäre schon toll!
00:18:14: Das habe ich also dann versucht in den letzten zwei Wochen vorm Start zu planen Hat nicht hundertprozentig funktioniert, weil eben doch mit Arbeit und Familie.
00:18:25: Und den Kindern die ja auch Triathlon machen.
00:18:28: Doch etwas weniger Zeit war als ich benötigt hätte um es wirklich richtig zu planen.
00:18:37: Ja so mit dieser grob Planung mit dem fertig gepackten Rad.
00:18:43: Und ebenso diese Einstellung Ich fahre am Sonntag los und bin am Samstag da.
00:18:48: Ich habe bei der Arbeit zwar im Scherz gesagt, also wenn ich Montag nicht in Büro bin dann guckt mal auf einen Tracker.
00:18:55: Also es gibt da diesen Dot-Watcher während des gesamten Events wo man eben verfolgen kann, wo die einzelne Leute gerade sind.
00:19:03: Dann guck da mal und brauche ich wohl noch ein Tag Urlaub!
00:19:07: Aber eigentlich bin ich davon auszudrücken dass ich Montags wieder in Bürobien.
00:19:11: Und genau so sind wir alle vier am Samstag Nachmittag nach Epstein gefahren auf den Campingplatz, wo das ganze Event startet.
00:19:23: Das sind gerade mal fünf, zwanzig, dreißig Kilometer von hier kurze Strecke die wir auch tatsächlich mit den Kindern schonmal als Bikepacking-Tour gefahren sind.
00:19:32: letztes
00:19:33: Jahr
00:19:34: weil ich sage es dann immer des Letztes Jahr Anfang des Jahres haben die Kinder die magischen Worte gesagt Mama Papa können wir mal zusammen Bikepacken machen?
00:19:47: Ich dachte schon, jetzt arg nie.
00:19:51: Und dann sind wir tatsächlich mit den Fahrrädern da auch hingefahren.
00:19:55: Diesmal dann jetzt mit dem Auto haben die Nacht im Auto verbracht und geschlafen.
00:20:02: Wir haben so ein Dachzelt auf unserem T-Vierbus.
00:20:06: Da können zwei oben schlafen, zwei unten.
00:20:10: Und morgens das gemeinsame Frühstück Das Briefing mit den anderen Fahrern und Fahrerinnen, noch Fotos von allen Teilnehmern wurden dann gemacht.
00:20:22: Und dann wurden ab acht Uhr in ein Minuten Abständen die Leute auf die Strecke geschickt.
00:20:29: Also
00:20:30: ich war dann wie gesagt um neun Uhr neun dran... ...und bin dann losgefahren.
00:20:38: Wie ging es dir so?
00:20:39: Entschuldigen wir jetzt bitte weiter!
00:20:41: Ja, die ersten hundert Meter dann noch von meinem Sohn begleitet, der dann dem hergerannt ist.
00:20:48: Niedlich!
00:20:49: Da wurde es kurz
00:20:49: schwer... Ich wollte gerade sagen das stelle ich mir wahnsinnig emotional vor.
00:20:55: Das versteh' ich.
00:20:58: Irre bewegt mich jetzt schon und dabei war ich
00:21:01: ja nicht mal irgendwie mit dabei.
00:21:04: Ist grade schon hart wieder.
00:21:07: Ja das versteh'.
00:21:09: Okay Also wahnsinnig beeindruckend allein die Entscheidungen dafür.
00:21:14: Und ich finde es so schön, dass bei euch in der Familie offensichtlich dieser Sport so einen großen Platz einnehmen darf und das Verständnis bei allen vielen ja so klein mit ihren noch acht Jahren... Die Kinder auch sind da.
00:21:27: auch eine Motivation und so ein Support dahinter ist, dass die ganze Familie mitfährt ihr die letzte Nacht da alle zusammen den Bus verbringt dann zusammen frühstückt und du zum Start begleitet wirst.
00:21:37: echt so so schön.
00:21:39: Dann bist du losgereilt.
00:21:43: Es geht sofort den ersten Berg hoch.
00:21:45: Ah, cool!
00:21:46: Da ist nichts mit Rollen.
00:21:48: Also dieser Campingplatz Epstein Project, wer das vielleicht mal suchen möchte... Das ist ein Camping-Platz am Hang.
00:21:58: Die Wohnwagen werden mit einem Trecker hochgezogen und das wo der Besitzer quasi die Wohnwagen hochzieht mit dem Trecker der durchschnittliche PKW, das eben nicht schafft da hochzukommen.
00:22:12: Da muss man dann eben als allererstes hochfahren und ist dann schon gut warm nach den ersten... ich weiß nicht was sind's?
00:22:22: Fünfhundert Metern vielleicht bis man oben auf dem Kamm quasi ankommt wo es dann weiter geht.
00:22:30: Wow okay!
00:22:33: Bist du ok?
00:22:35: Also bist erstmal nach hoch geklettert.
00:22:36: Du hast gesagt, also sprechen wir von zehn Kilo Zusatzlast zu dem Gewicht des Fahrrads.
00:22:43: und ja... Genau,
00:22:44: genau!
00:22:44: Also ich habe ein ziemlich leichtes Gravelrad das wiegt nur sieben Komma sechs Kilo ungefähr.
00:22:54: Das war dann schon mal ganz gut dass es leicht ist aber eben das Zusatzgewicht hat schon noch einiges ausgemacht.
00:23:03: Ja, das glaube ich.
00:23:05: Was ich vorhin bei der Vorbereitung vielleicht noch hätte sagen sollen... Ich habe also eine ganz normale SRAM Force elektronische Schaltung da drauf gehabt diese XPL-R Übersetzung wo ja schon dann hinten ein Ritzel drauf ist.
00:23:24: als größtes und ein Vierziger Kettenblatt hatte ich Und ich bin zur Vorbereitung Dann auch mal, es gibt den sogenannten Taunus-Teaser.
00:23:37: Das ist so eine Zweitagesstrecke durch den Taunos, auch vom Jesko geplant wo halt so ein paar Anstiege die eigentlich jedes Jahr dabei sind und schon
00:23:46: mit drin sind.
00:23:48: Und das bin ich dann also die Hälfte an einem Tag mal gefahren zum Testen und habe da schon gemerkt okay Die Planung ist echt fies.
00:23:58: Der Jesko hat einen Gespür dafür jeden Steilen Anstieg auf jeden Fall mit rein zu nehmen.
00:24:04: Also wenn es irgendwo ein bisschen leichter vielleicht hochgeht, er nimmt die Direttissima und man hat doch sehr viele zwanzig Prozent Anstiege da drin oder über zwanzich Prozent.
00:24:14: Und nach diesem Taunus Tisa habe ich dann für mich beschlossen Ich baue auf so einen Mullet um.
00:24:21: also ich hab noch einen Mountainbike wollte dann da die Kassette und Schaltwerk von abbauen.
00:24:27: Und ans Gravel-Rad schrauben habe aber nebenbei auch immer so bei den Gebrauchtmarkt beobachtet, ob vielleicht jemand das was ich haben will auch verkauft dass sich mein Mountainbike dafür nicht zerlegen muss und hab dann tatsächlich ein ziemlich gutes Schnäppchen gemacht.
00:24:42: Hab das Rad also nochmal dementsprechend bisschen gepimpt und es mir leichter gemacht weil nach diesem einen Tag habe ich gedacht gut das macht man einmal Einen Tag, aber wenn ich das mehrere Tage in Folge... ...das wird mir zu anstrengend.
00:24:57: Das ist zu krasse Übersetzung und ich habe einige jetzt da bei dem Event gesehen die eben mit einer normalen Gravel-Übersetzung quasi gefahren sind, die sehr viel geschoben haben.
00:25:09: Krass!
00:25:11: Ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache so ne?
00:25:14: So eine normale Übersetzung konnte man kaum ausfahren.
00:25:17: also es sind wenig flache Abschnitte bei dem ganzen Event, wo man halt wirklich mal die dicken Gänge gebrauchen könnte.
00:25:26: Also wenn du dann so viele Anstiege fährst, verhält man entsprechend auch viel runter?
00:25:30: Hat einige Abfahrten?
00:25:32: Viele Abfahrt!
00:25:33: Das Problem ist eben das sind häufig so ich sag mal zwei Hundert Höhenmeter vielleicht am Stück plus Minus.
00:25:39: es sind natürlich ein paar lange Anstiegete dabei auf den großen Feldberg zum Beispiel das sind glaube ich sechshundert, siebenhundert Höhnmeter am Stück.
00:25:49: kalte herberge waren auch vierhundert glaube ich am stück aber viele viele kleine böse stiche so um zwei hundert höhenmeter und die dann teilweise auch wirklich wieder komplett runter und direkt wieder hoch.
00:26:05: das war bei mir der zweite tag da ging es in den reingau auch runter bis zum rein.
00:26:14: also der zweite tag Den hatte ich mir irgendwie so angeguckt, habe gesehen okay es geht kalte Herberge ist ein relativ hoher Berg mit fourhundert neunsechzig Metern oder sowas.
00:26:26: Man fährt quasi direkt vom Rheinniveau bis da oben hoch.
00:26:30: das ist schon langer Anstieg.
00:26:32: Es kommt dann eine lange Abfahrt und dann kommen noch mal vier Sowellen.
00:26:37: aber die sind nicht so schlimm
00:26:39: Hast du gedacht?
00:26:43: Das war dann leider doch relativ schlimm, weil diese Wellen zwei davon waren im Weinberg.
00:26:52: Also von Rüdesheim hoch zum Niederwald.
00:26:54: denkt mal also wirklich den Weinberg hoch und die Wege in den Weinbergen sind halt so dass gerade eben... das war eher Beton es war kein Asphalt dass irgendwie der Beton gerade noch am Hang hängen blieb oder so gerade eben der Schotter nicht wegrollte.
00:27:13: Aber das war sehr, sehr steil.
00:27:15: und dann das in der Mittagshitze und da einfach hochfahren und direkt wieder runter zum Rhein und das Ganze nochmal hoch am Höllnberg neben dran.
00:27:25: Aßmannshausen eine Ortschaft weiter Luftlinie die zwei hohen Punkte dann vielleicht fünfhundert Meter auseinander aber eben auch fünfhundthönmeter dazwischen
00:27:37: Wow!
00:27:38: Und einfach nur ums zweimal hochgefahren zu sein.
00:27:41: und diese vier Wellen, die halt relativ harmlos aussahen im Höhenprofil.
00:27:47: Die haben mir an dem Tag dann wirklich den Stecker gezogen, dass ich also am zweiten Tag gleich verkürzen musste.
00:27:56: aber gut man hat ja noch genug Zeit um das wieder rauszuholen.
00:28:00: Ja, genau.
00:28:00: Siehst du das?
00:28:01: Das ist ja die Frage, die mir gerade die ganze Zeit so durch den Kopf schwirrt als ich dir zugehört habe wie du es vorbereitet hast und wie du's auch geplant hast.
00:28:07: und dachtest du teils seht ihr das auf jeden Tag was das bedeutet also hundertfünfzig Kilometer am Tag zu fahren drei tausend Gehöhnenmeter zu bewältigen dass sich das gestresst hat.
00:28:17: wenn ihr sagt das habt ihr am zweiten tag schon den stecker gezogen sodass du verkürzt hast könntest du einmal erzählen inwiefern dich das sowieso gestresste hat Wie du letztendlich damit umgegangen bist?
00:28:29: oder sagst du jetzt grad zufrieden willst, lieber noch über paar mehr Tage sprechen.
00:28:33: Weiß ich das dein Automatisch ergibt aus den Erfahrungen?
00:28:36: Kann ja sein!
00:28:38: Ja also gestresst hat es mich zudem Zeitpunkt da noch nicht.
00:28:43: Ich wusste ja, ich habe genug Puffer sozusagen.
00:28:47: Ich bin dann am zweiten Tag in Anführungszeichen nur hundert und zwanzig Kilometer gefahren aber ich hab mir gedacht dass hol' ich wieder raus.
00:28:56: Also das funktioniert ja alles.
00:28:59: Der Stress kam dann eigentlich erst da, als es mir wirklich nicht mehr gut ging.
00:29:04: Als ich ein bisschen krank gewesen bin aber das war dann erst am fünften Tag.
00:29:10: bis dahin hat mich dieses Limit nicht so sehr gestresst.
00:29:16: was mich dann teilweise gestreszt hat war dass ich mir zwischendurch... Ja am zweiten Tag auch schon einen Campingplatz ausgesucht hatte und ihm schon gut angenockt war, aber dann gedacht habe okay ich gehe auf den Camping Platz.
00:29:33: Ich kann mich jetzt nach dem Stress duschen und kann mich da ein bisschen besser erholen als wenn ich irgendwo
00:29:39: schlafe.".
00:29:40: Aber der Camping-Platzbetreiber dann sagte ja, wenn sie um sieben Uhr heute Abend nicht da sind, dann müssen sich was anderes suchen.
00:29:47: Und das hat er mir um fünf gesagt.
00:29:51: Da war Hatt ich noch ein Berg quasi vor mir, da hatte ich noch eine Fairfahrt vor mir.
00:29:57: Wo ich nicht wusste wie oft die Fähre jetzt fährt.
00:30:00: und das war dann Stress.
00:30:03: Das verstehe
00:30:03: ich Dass man dann da sein musste, ansonsten kriegt man keine Dusche mehr.
00:30:10: Und gut es hat dann so geklappt dass sich wirklich um zehn vor sieben erst auf dem Platz war Ich natürlich genau die Fahre um zwei Minuten verpasst habe Und da dann eben warten musste, bis die nächste kam und dann gerechnet habe okay.
00:30:24: Dann muss ich auf der anderen Seite noch fünf Kilometer fahren.
00:30:27: Kriege ich das alles hin?
00:30:29: Aber das hat dann alles noch gepasst.
00:30:31: Na Gott sei Dank!
00:30:33: Ich hab dann auch gut geschlafen.
00:30:35: Mir im nächsten Morgen den Kaffee gemacht schön am Rheinsitzend ganz romantisch an meinem Kocher.
00:30:42: Den Kaffe fertig gemacht getrunken losgefahren.
00:30:45: Hab dann den ersten Checkpoint auch erreicht, kurze Zeit später.
00:30:51: Bin mit der Fähre wieder rüber bin ziemlich gut gefahren war eine tolle Strecke hat alles alles gut gepasst und hab dann überlegt ok wo übernacht ich jetzt als nächstes?
00:31:07: Ok da sind ne ganze Menge Hütten.
00:31:09: die Campingplätze passen alle nicht von den Abständen.
00:31:14: das wird also nix.
00:31:15: entweder hüte oder mal kurz Booking.com angeworfen in Hundertfünfzig Kilometern, wo sind wir da?
00:31:23: Was gibt's da?
00:31:24: und dann gesehen dass es da eine ganz tolle Pension gibt die also wirklich toll von den Bildern aussah genau mitten auf der Strecke lag also wirklich eine im Ort eine Querstraße entfernt von der Streckenführung und ich mir gedacht okay dann wird das jetzt schon mein Hotelstop.
00:31:45: Das war dann perfekt, weil Check-in war quasi rund um die Uhr möglich.
00:31:49: Der Betreiber hat das alles per Telefon gemacht, er hatte Schlüsselsaves und ich brauchte mir dann keinen Stress machen.
00:31:55: Ich hab einen anderen Mitfahrer unterwegs noch mal wieder getroffen den Patrick der halt dann fragte wo ich schlafe und gesagt okay ich bin da in dem Hotel und dann oh ja dann hat er geguckt hat sich auch ein Zimmer reserviert Und ich meine, wir haben uns dann im Hotel nicht getroffen weil er viel später angekommen ist und viel früher wieder losgefahren ist.
00:32:19: Aber das war schon richtig gut um die Akkus sowohl von der Technik als auch von mir wieder aufzuladen.
00:32:27: Das glaube ich!
00:32:29: Wann bist du immer so los gefahren?
00:32:31: Wann wirst du plus-minus in den Unterkünften oder dort am Campingplatz angekommen?
00:32:40: gestartet.
00:32:41: Morgens bin ich irgendwie immer zwischen sechs, sieben, acht so grob also ich bin immer um kurz vor sechs aufgestanden und dann vom Hotel ist es natürlich quasi Radklamotten an die Arschrakete wieder ans Rad gezourt und los.
00:32:59: dann ist man direkt unterwegs gewesen auf dem Campingplatz was dann halt Zelt zusammenpacken Luftmatratze Dann gesagt den einen Tag auch sagen, okay ich mache mir jetzt erst den Kaffee.
00:33:10: Ich gönne mir das.
00:33:13: Dann ist es halt auch mal acht Uhr geworden.
00:33:15: aber da habe ich mir in dem Sinne erstmal noch keinen Stress gemacht.
00:33:19: Voll gut.
00:33:23: und das bedeutet dann wie viele Stunden hast du etwa pro Nacht geschlafen so im Schnitt?
00:33:28: Das waren dann schon so knapp sechs stunden nicht geschlaven hab.
00:33:33: Also ich war morgens immer wieder erholt.
00:33:37: Das hat eigentlich vom Schlafen her war es toll.
00:33:40: Bis auf die letzte
00:33:41: Nacht.
00:33:43: Na gut, auch die können wir wahrscheinlich gleich zu sprechen.
00:33:46: Die Hotel-Bernachtung war jetzt von Dienstag auf Mittwoch oder Mittwoche auf Donnerstag?
00:33:52: Dienstag, Dienstach auf MittWoch.
00:33:54: Was heißt das?
00:33:55: Wir sind jetzt am Mittwochs.
00:33:57: Wir sind am MittWochs genau.
00:34:00: Ziemlich überlegen, genau... Aber wir sind am mittwochs!
00:34:02: Mittwoches Übernachtung in Burgschwalbach, also quasi mitten Im Taunus.
00:34:09: Und von da aus ging es quasi fast hier bis vor meiner Haustür wieder, also ...
00:34:16: Ist ja auch abgefahren...
00:34:17: Es ist krass!
00:34:19: Also man ist lange unterwegs und ist irgendwie doch nicht weit weg.
00:34:23: Ich bin gefahren und bin dann irgendwann hier viele bekannte Wege gefahren, auch durch Schmitten gekommen wo wir lange Zeit gewohnt haben an den Eschbacher Klippen gewesen.
00:34:39: Das ist hier so ein Ausflugsziel, wo man auch klettern kann und hatte dann schon ein Foto gemacht und das auch in meine Radgruppe reingeschrieben von wegen hier fünfhundert Kilometer gefahren.
00:34:49: Und wo bin ich?
00:34:50: Es ist normalerweise unsere Feierabendrunde mit der Gruppe fahren.
00:35:01: Dann ging es halt weiter... gab dann noch mal ein paar tolle Trail Magic Sachen hier in der Gegend, die dann halt ein bisschen Zeit gekostet haben aber halt einfach tolle Menschen toll unterhalten und dann auch den zweiten Checkpoint erreicht.
00:35:20: da dann smart gewesen weil der zweite Checkpoint war auf einem Berg.
00:35:25: Und man kam dem gleichen Weg wieder runter den man hochgefahren ist.
00:35:28: und unten im Ort war eine Trail Magic und ich bin zeitgleich quasi mit einer anderen Teilnehmerin da gewesen, der Antonia.
00:35:39: Und die hatte dann die Idee, ey wir lassen unser Gepäck hier!
00:35:42: Wir müssen ja nur hoch, wir fahren hier wieder runter... ...wir können ja unseren Gepick hier einfach im Garten liegenlassen und packen es nachher wieder drauf also auf dem Filmmeter weniger hoch schleppen
00:35:53: das
00:35:53: macht schon was ne?
00:35:55: Ja so haben wir das gemacht, haben unsere Sachen da liegen lassen sind beide in unserem Tempo zum Checkpoint hochgefahren.
00:36:02: Da oben war dann auch mein Mann mit den Kindern.
00:36:04: Ach
00:36:05: cool!
00:36:05: Und wir sind dann zusammen, den Aussichtsturm der da steht noch hochgegangen.
00:36:12: Das ist dann nämlich
00:36:13: die Stempelstelle gewesen.
00:36:16: Also keine Gnade für die Wabe.
00:36:21: Ganz tolle Bewegung wenn man fünfhundert irgendwas Kilometer gefahren ist ja da dann abgestempelt Und ja, wieder runtergefahren.
00:36:33: Gepäck wieder drauf geschnallt.
00:36:36: Da dann auch kurz geguckt und auch mit anderen... Also wir waren letztendlich in diesem Teilabschnitt zu viert unterwegs die wir uns mehrmals getroffen haben und haben dann auch uns ein bisschen ausgetauscht bis wohin wir noch fahren wollen weil es in der Nähe halt eine größere Ortschaft gibt und auch noch ein relativ großes Hotel.
00:37:00: Und gut, zwei hatten dann beschlossen sie gehen in das erste größere Hotel.
00:37:04: Sie machen also eine kürzere Etappe und die Antonia und ich haben dann gesagt okay wir fahren bis Bad Kammberg.
00:37:12: Sie wollte dann irgendwie im Ort sich ein Hotel nehmen und ich habe gesagt ach hier guck mal oben oberhalb von Bad Kammenberg ist noch ein Hotel Ich bleib oben!
00:37:22: Dann kann ich morgens runterrollen und mir im Orten ein schönes Frühstück machen.
00:37:28: Naja, das Hotel war dann eine absolute Katastrophe.
00:37:33: Also ich kenne viele Hotelspensionen und Unterkünfte und bin da auch eigentlich ziemlich schmerzfrei.
00:37:40: aber das ging gar nicht.
00:37:43: Ich bin da rein.
00:37:47: Es hat niemand Deutsch gesprochen es waren Verständigen mit Hand und Fuß und selber auf dem Anmelde Bildschirm an der Rezeption, gucken wer ich bin und was ich bezahlen muss usw.
00:37:59: Das war dann ein absolut unterirdisches Zimmer.
00:38:04: Es gab keine Vorhänge.
00:38:07: Und das Fenster war so gelegen dass immer wenn ein Auto die Straße entlang kam und Richtung Kamberg gefahren ist mein Zimmertag hell war.
00:38:17: Oh Gott!
00:38:21: Ich habe eine Mütze... häufig auf, also generell beim Camping auch.
00:38:25: Ich habe dann die Mütze über die Augen gezogen, Oropax aber es ging gar nichts.
00:38:31: Also ich hab da drei Stunden geruht und nicht wirklich geschlafen weil das immer wieder Tag hell war, weil es laut war.
00:38:39: keine isolierten Fenster, das war einfach verglasste Holz-Fenster und bin dann um halb sechs oder so habe ich mein Rad genommen und bin wieder gefahren weil das ging gar nicht und habe da schon gemerkt, dass es mir überhaupt nicht gut ging.
00:38:56: Dass mir wirklich schlecht ist die Anstrengung wahrscheinlich der Schlafmangel und ja hatte dann auch das Problem, dass um diese Uhrzeit irgendwie noch keine Bäcker auf waren und hab dann erst sehr spät was zu essen bekommen.
00:39:15: nach ich weiß es nicht mal mehr, zwanzig dreißig Kilometern erst Ich wollte da schon eigentlich gar nicht essen.
00:39:24: Also ich hatte überhaupt keinen Hunger, mir war schlecht, mir verschwindelig getrunken.
00:39:28: Hatt' ich bis dahin so gut's ging?
00:39:30: Ich hab auch eine Energieriegel gegessen... das war alles erstmal okay.
00:39:37: aber dann also nach dem Frühstück als ich losgefahren bin musste ich halt ganz schnell gucken dass ich aus der Ortschaft rauskomme und dann war das Frühstuck relativ schnell wieder draußen Und dann, es war dann ja schon relativ warm auch und halt mit diesem flauen Gefühl und Hunger aber nicht essen können.
00:40:02: Komplett leer bin ich dann halt insgesamt sechzig Kilometer gefahren an dem Tag.
00:40:09: Ich habe dafür acht Stunden
00:40:10: gebraucht.
00:40:11: Krass!
00:40:12: Und hab dann irgendwann beschlossen okay ich mach jetzt hier erstmal Schluss.
00:40:19: Ich fahre nach Nassau, da gibt es ein Freibad.
00:40:22: Da gehe ich hin und lege mich erstmal in den Schatten, gehe ins Wasser, kühle mich ab, versuche mich ein bisschen zu erholen, such mir ein richtig gutes Hotel... ...und morgen sieht die Welt vielleicht schon wieder besser aus.
00:40:36: Aber das war nicht so.
00:40:38: Mir ging's auch im Hotel später und auch im Freibat überhaupt nicht gut.
00:40:43: Also ich habe immer quasi einen Herzrasen gekriegt.
00:40:48: so ein Ruhepuls von knapp hundert gehabt und also es mir war schwindelig, mir war schlecht ich konnte nichts essen.
00:40:57: Und habe dann halt ja am Donnerstagabend beschlossen dass mir da jetzt die Gesundheit auch wichtiger ist.
00:41:06: Es wird ja eher noch heißer.
00:41:09: Ich hatte noch gut vierhundert Kilometer zu fahren.
00:41:16: Da kam dann der mentale Stress, ich schaff es nicht zur Finisher Party und habe dann da für mich beschlossen.
00:41:24: Ich breche hier ab, hab dem Veranstalter geschrieben dass ich raus bin das ich krank bin und dass sich das so eben nicht zu Ende bringen kann will und ja halt auch so ein bisschen mit überlegt was wie wichtig ist mir jetzt persönlich das Finish?
00:41:45: Und hab beschlossen, es ist mir eigentlich gar nicht mal mehr so extrem wichtig.
00:41:52: Was mir halt auch dann wirklich, als es mir richtig schlecht ging, wichtig war, war eben wirklich am Samstagabend da zu sein die Leute, die's geschafft haben
00:42:04: zu sehen
00:42:06: Die Leute zu sehen, die sie nicht geschafft haben, die Helden und... Katastrophengeschichten zu hören, warum es nicht geklappt hat.
00:42:15: Was gut geklappte was die Leute erlebt haben halt einfach da ein paar Stunden quasi zu sitzen und mich mit denen zu unterhalten und auch selbst dann meine Geschichte zu erzählen, die anderen Geschichten zu hören.
00:42:27: Da ich beschlossen das ist mir eigentlich viel wichtiger als irgendwann Sonntag Montag anzukommen Es ist niemand da höre von niemandem, was er oder sie erlebt hat.
00:42:41: Ich kann niemandem erzählen, was ich erlebt habe und das war dann auch noch mit so einem Grund zu sagen okay... ...ich verabschiede mich jetzt hier komplett vom Ziel das zu finnischen.
00:42:50: Ich
00:42:50: nehme das jetzt so mit!
00:42:51: Ich hab die Erfahrung gemacht, ich bewerb mich nächstes Jahr wieder.. ..und dann ist es mir egal wann ich ankomme.
00:42:59: Dann kenn' ich die Leute, hab schon viele Geschichten gehört.
00:43:03: Und fahr's dann nächstes ja wirklich für mich ohne Planung, ohne Ziel ankommen zu müssen zu einer bestimmten Zeit und ein bisschen entspannter.
00:43:16: Aber was für eine schöne Erkenntnis?
00:43:19: Ganz wertvoll finde ich!
00:43:21: Ja also das... Ich hatte dann als ich noch nicht wirklich entschieden hatte dass ich abbreche gesehen, dass eine Fahrerin halt auch noch durch Nassau kommt bin dann nochmal da direkt an die Strecke gefahren habe mich mit ihr noch unterhalten.
00:43:37: Die hat mich dann halt auch in dieser Entscheidung noch ein bisschen mit bestärkt, die halt auch gesagt hat ich habe mir bis Mittwoch Urlaub genommen.
00:43:44: Sagt es ist mir egal wann ich ankomme Ich hab Urlaub und ich darf Radfahren!
00:43:52: Ich muss es nicht?
00:43:54: Ich darf es Und das musste dann auch mal erst im Mindset umgeschaltet werden bei mir.
00:44:02: Also ich hatte dass Am Tag vorher schon von einer Freundin gehört, die sagte ihr dürft das doch machen.
00:44:08: Ihr dürft jeden Tag auf den Rad sitzen ne?
00:44:10: Ich muss da heute arbeiten und ich muss morgen wieder arbeiten aber ihr dürfte doch... Da ist es noch nicht ganz angekommen bei mir, aber dann da am nächsten Tag ist es im Kopf angekommen.
00:44:22: Dass das ein dürfen und kein müssen ist.
00:44:25: Toll!
00:44:31: Bist du nach Hause gefahren an dem Donnerstag noch?
00:44:34: Nee, ich bin dann Donnerstag auf Freitag in wirklich schönes Hotel gegangen.
00:44:40: Also eine Pension, nette Betreiber, ein tolles Frühstück am nächsten Tag.
00:44:45: Ich hab den Tag an sich im Freibad verbracht.
00:44:49: als die Wettervorhersage ja so kam das ist eben insgesamt die Woche über eher gutes Wetter wird habe ich meine Regenüberschuhe und meine Regenhandschuhe also noch mal welche die auch ein bisschen warm halten von der Ausrüstungsliste gestrichen, rausgeschmissen und mir stattdessen ein Bikini eingepackt.
00:45:11: Das war eine richtig gute Idee.
00:45:12: also ich hatte eigentlich gedacht, ich spring irgendwann mal zwischendurch in die Lahn um mich abzukühlen.
00:45:17: aber so hatte ich halt dann passende Klamotten für den Freibad und habe es mir da ja noch relativ gut gehen lassen bin dann am nächsten Tag nach dem Frühstück in die Bahn gestiegen und bin mit der Bahn nach Niedernhausen gefahren.
00:45:34: Das ist halt, ja, dreißig Kilometer hier von Bad Homburg entfernt.
00:45:39: Man kommt da an dem Campingplatz wieder vorbei wo das Basecamp ist, wo ich dann auch meinen Tracker abgeben konnte und die dreizig Kilometer mit einem Rad fahren, das tat auch gut!
00:45:51: Es tat auch mit dem Rad gut wieder auf den Platz zu fahren ins Basecamp zu rollen Da die Leute, die schon fertig waren noch mal zu treffen sich ein bisschen zu unterhalten und diesen Abschluss.
00:46:02: Ich bin mit dem Rad hier losgefahren.
00:46:04: ich komme mit dem Rat an zu haben und von da aus dann auch mitm Rad nach Hause ja dann hier nur die wichtigsten Sachen abgeräumt geduscht und dann noch tatsächlich es zum Klassenfest meiner Tochter geschafft.
00:46:19: cool auf den Weg dahin noch gesehen.
00:46:23: also die Strecke geht hier quasi bei uns vorm Haus auch her.
00:46:27: Es sind drei Fahrer und eine Fahrerin unterwegs.
00:46:33: Ich war zehn Minuten zu spät beim Klassenfest.
00:46:35: Ich musste mich halt erst duschen, habe hier dann noch eben schnell ein bisschen Gummibärchen, Knabbergebäck, Wasser, Elektrolytpulver und so was mir geschnappt in den Rucksack geschmissen und geguckt dass ich diese vier Leute die hier vorbeikommen noch treffe und denen eine spontane Trail Magic Und ich hab sie hier tatsächlich am U-Bahnübergang dann getroffen.
00:47:00: Haben sich auch alle sehr gefreut, haben noch ein paar Gummibärchen gegessen und uns kurz unterhalten.
00:47:06: Ja die sind dann weitergefahren und ich bin aus Klassen festgegangen und war quasi direkt wieder mitten im Familienleben.
00:47:16: Und Samstag sind wir halt wieder mit dem Bus und dem Dachzelt auf den Campingplatz gefahren waren bei der Finish Line Party, haben uns unterhalten, haben viele interessante Geschichten gehört.
00:47:36: Ja, war ein toller Abend gestern dann noch gemeinsames Frühstück und dann wieder nach Hause und es waren tatsächlich noch zwei Fahrerinnen und ein Fahrer dann letztendlich gestern auf der Strecke.
00:47:52: und ja die Familie ist dann ins Freibad gegangen Und ich habe gesagt, ich schnapp mir jetzt hier den Rucksack.
00:47:59: Schnappt mir Wasser.
00:48:01: Wir hatten noch alkoholfreies Bier im Kühlschrank Apfelschorle Gummibärchen Knabbersachen Gehls Alles was man irgendwie so brauchen könnte.
00:48:09: und seht zu dass sich jeden dieser drei die noch unterwegs sind Irgendwo auf der Strecke treffe und nochmal mobile Trail Magic anbiete.
00:48:19: Die drei haben sich auch alle sehr gefreut.
00:48:21: für die Antonia mit der ich ja vorher auch ein bisschen zusammengefahren bin, bin ich dann noch mal nach Heppstein gefahren.
00:48:30: Sie hat dann da ihren Ziel-Einlauf gehabt, ihre Eltern waren dann auch noch da und der Jesko, der Veranstalter... Und dann war es das auch der persönliche Abschluss quasi für mich und dann wieder nach Hause und ab jetzt wieder Alltag.
00:48:50: Aber so schön!
00:48:52: Also großes Kino, dass du dir da die Zeit genommen hast.
00:48:55: Sowohl die, die vor eurem Haus vorbei kamen als auch die letzten drei auf der Strecke und die Antonia noch zu begleiten beziehungsweise in Empfang zu nehmen.
00:49:03: Das ist alles andere als er ist verständlich das macht nicht jeder.
00:49:08: Es war noch ein Teilnehmer da und wie gesagt ihre Eltern.
00:49:12: aber mir war es dann so ein bisschen das Bedürfnis weil sie hat's halt wirklich toll durchgezogen also relativ unvorbereitet, aber super sympathisch.
00:49:25: und ja mir war es wichtig.
00:49:28: Und auch für die anderen beiden waren mir auch wichtig.
00:49:31: Die hatte ich auch auf der Strecke zwischendurch teilweise getroffen und hatte auch mit denen gelitten und das war mir dann wichtig dass alle die jetzt nach der finnischer Party quasi ankommen nicht alleine den letzten Tage unterwegs sind oder den letzten Tag?
00:49:48: Ja mach man so schön Und offensichtlich wurde das auch dankend angenommen, ne?
00:49:53: Ja.
00:49:54: Der Rucksack war fast leer!
00:49:57: Der Rest war dann vielleicht für dich für ein Heimweg auch ganz gut zu gebrauchen,
00:50:01: ne?!
00:50:02: Die restlichen
00:50:03: Gummibärchen sind jetzt für Skabo-Loading, für Ironman und Frankfurt für meinen Mann.
00:50:08: Jawoll, genau... und damit irgendwann bescheid des Gummis...
00:50:11: Haben wir jetzt schon eine gute
00:50:12: Auswahl.
00:50:12: Sehr gut, damit ihr wisst wo wir gerade stehen.
00:50:14: Wir nehmen mich am Montag vor dem Iron Man Frankfurt auf.
00:50:17: die Folge wird auch zeitnah auf jeden Fall vor Frankfurt veröffentlicht und jetzt haben wir schon den den Transfer.
00:50:24: beziehungsweise du hast einen perfekten Übergang geschaffen mit dem Klassenfest deiner Tochter und dass dein Mann eben jetzt am Sonntag beim Iron man Frankfurt an den Start gehen wird über die langen Distanz Triathlon ist offensichtlich Familiensport.
00:50:38: Hast du eingangs ja auch gesagt, dass die beiden Kinder jetzt Schüler C im Triathlon unterwegs sind?
00:50:43: Du bist Langdistanzlerin auch schon... Ich weiß gar nicht das.
00:50:47: wie viele Langdstanzen hast du schon gefinischt?
00:50:49: Ich habe drei gemacht.
00:50:51: also ich
00:50:51: hab
00:50:53: Frankfurt gemacht Hawaii und letztes Jahr Rot.
00:50:57: Also eigentlich kann ich jetzt mit Langdistance aufhören weil
00:51:00: Also die
00:51:02: drei großen Sachen von der Bucket List, das ist ja eigentlich für viele so Highlights sind.
00:51:07: Vor allen Dingen halt Rot und Hawaii habe ich abgehakt.
00:51:12: nach dieses Jahr langen Distanzpause.
00:51:14: dafür macht mein Mann jetzt.
00:51:17: Der hatte dann auch im Jahr auch schon in Frankfurt gemacht.
00:51:23: So haben wir uns die letzten Jahre halt immer abgewechselt quasi weil wir sind beide vollzeit berufstätig und dann die Kinder dazu, wenn sich beide auf eine langen Distanz vorbereiten.
00:51:34: Das geht nicht!
00:51:35: Das ist so schon schwierig aber das funktioniert dann gar nicht Und zumal jetzt... also die Kinder sind jetzt mehr oder weniger das dritte Jahr auch dabei mit Triathlon.
00:51:52: Schüler C ist ja durchaus etabliert, also da gibt es relativ viele Wettkämpfe.
00:51:57: Dieses D oder Bambini-Format was sie vor drei Jahren mit angefangen haben das ist dann häufig ein Swimrun oder einen Bike Run oder irgendwie sowas.
00:52:08: Das ist häufig gar kein kompletter Triathlon aber einfach so dass Sie auch diese Atmosphäre dann vor drei jahren das erste mal mitgenommen haben.
00:52:17: Da waren sie hier und es gibt hier tatsächlich einen eine Kindertriathlon, der ist ausschließlich für Kinder in Frankfurt höchst bzw.
00:52:28: nie.
00:52:31: und die haben da also Wahnsinn was die Organisatoren da auf die Beine stellen für die Kinder, die haben auch quasi so Restbestände von Iron Man an Rucksäcken, an Handtüchern und alles dann für die kinder gehabt.
00:52:45: Die Kinder sind also wirklich da Nach diesem Wettkampf komplett ausgestattet worden mit allem, was es gibt.
00:52:50: Sie sind da super stolz drauf auf ihre Rucksäcke und ich muss mal überlegen... Da waren die fünf, als sie das gemacht haben oder gerade sechs irgendwie so um den Dreh rum wie stolz die dann auch waren mit den winzigen Fahrrädern noch?
00:53:12: Oder halt ... Ich weiß gar nicht, sie mussten glaube ich für zwanzig Meter schwimmen noch brustschwimmend mehr untergehen als schwimmen.
00:53:23: Und auch wenn man da dann ja von den C und D-Schülern auch sieht, wenn da die Fahrräder teilweise mit dem Körbchen dran oder mit dem kuschelt hier vorne... Wir machen das im Moment völlig ohne Druck bei den Kindern.
00:53:42: Die sind natürlich alle im gleichen Verein im SCO bei Ursel.
00:53:46: Wir haben seit einigen Jahren eine Kinder- und Jugendtriathlonabteilung, wo jetzt auch schon die ersten zwei-, drei Jungs in der Liga mit verstärken können.
00:53:58: Also sie sind jetzt sechzehn, die dürfen schon bei den Sprintdistanzen starten also die dürfen noch keine olympische Distanz oder so machen.
00:54:05: aber bei den ganz kurzen Sachen haben wir jetzt schon unsere eigene Wechsel.
00:54:10: Und die ganz kleinen das sind halt jetzt die, die Siebenachtjährigen die da auch dann schon zwei, drei Mal die Woche Schwimmtraining haben.
00:54:20: Ein, zweimal die Woche Lauftraining und wenn es organisiert... Wenn man's organisiert kriegt sogar einmal Radtraining noch in der Woche.
00:54:29: also sie können da ein ganz großes Pensum absolvieren.
00:54:34: wo wir allerdings im Moment eigentlich gucken Sie gehen hauptsächlich zum SchwimmTraining.
00:54:41: Wir versuchen zwar mal die Woche wenn es klappt, einmal zum Lauftraining.
00:54:48: Aber die haben halt auch noch andere Interessen ne?
00:54:50: Wir sind bei den Pfadfindern spielen auch noch Handball.
00:54:55: Ich finde das ist auch relativ wichtig irgendwie auch so eine Mannschaftssache vielleicht mit zu machen.
00:55:00: Triathlon ist häufig ja doch eher ein bisschen individueller und ohne da jetzt mit anderen so viel zu machen organisieren wir uns dann da viel, dass wenn die Kinder Training haben.
00:55:16: Dass wir dann halt entweder mit trainieren also das wenn die Schwimm-Training haben, dass wir dann eben auch ins Schwimmbad gehen oder einer von uns besser gesagt entweder mein Mann oder ich mit ins Schwimmtraining gehen und da dann schwimmen und der andere dann halt diesen längeren Zeitslot also mit hinfahren zum Schwimmen umziehen und alles für seine eigene Laufeinheit oder vielleicht für eine Ratsache hier nutzt oder eben ja die Kinder gehen schwimmen Und ja einer von den Eltern läuft dann parallel vom Schwimmbad, also setzt die da nur ab.
00:55:47: Läuft dann eine Runde und macht dann sowas oder alle zusammen zum Radtraining fahren und während der Kinderradtraining machen selber ne Runde fahren oder als quasi Trainer Unterstützung mitzufahren.
00:56:00: das habe ich auch schon einmal gemacht.
00:56:03: Da war nur ein Trainer da und dann habe ich gesagt hier dann komme ich mit Dann kümmere mich um die kleineren langsameren ein bisschen hinten und das funktioniert dann halt auch.
00:56:18: Man wird erfinderisch, ne?
00:56:19: Man wird erfinderisch ja!
00:56:21: Ich finde ich auch.
00:56:22: Ich habe dann einfach so Möglichkeiten über die man vorher gar nicht nachgedacht hat dass das eventuell Slots sind die man auch für sich nutzen kann.
00:56:29: Genau.
00:56:30: Richtig gut.
00:56:31: Und halt so.
00:56:33: Wettkämpfe klar... gibt dann jetzt so ein paar, wo die Kinder dann auch mit teilnehmen.
00:56:39: Auch quasi der Mannschaft also mit den anderen SCO-Kindern.
00:56:44: Aber was wir jetzt auch machen generell ist So Laufveranstaltung oder Triathlon Veranstaltungen zu gucken Wo können wir denn alle starten?
00:56:56: Die Zeitslots, wo ist es aufgeteilt?
00:56:59: Dass die Schüler zu einer bestimmten Uhrzeit starten und die Erwachsenen entweder deutlich vorher oder deutlich nachher dass man das so machen kann.
00:57:08: So haben wir das jetzt.
00:57:09: beim Silvesterlauf konnten wir jetzt schon zwei Jahre in Folge alle starten also die Kinder beim beim drei Kilometer Lauf.
00:57:16: Einer von uns Erwachsenden dann den Fünfer und einer den Zähner.
00:57:19: Das waren gestaffelte Veranstaltungen.
00:57:22: jeder hatte da dann seine eigene Startzeit und die anderen konnten jeweils anfeuern.
00:57:27: Da muss man halt ein bisschen suchen, aber solche Veranstaltungen
00:57:30: gibt es.
00:57:31: Finde ich total schön!
00:57:32: Das hatten wir auch jetzt bei einem Triathlon, der Dreisadlon in Darmstadt.
00:57:38: Da gibt's halt das Schwimmen im Freibad.
00:57:42: Und da muss man vorab beim Sprintdistance, also wo jeder teilnehmen kann, damit die Bahnen nicht zu voll sind.
00:57:54: Von vornherein bei der Registrierung muss man sich einen Zeitslot buchen, wenn man gerne starten möchte und da haben wir dann auch geguckt okay wann starten die Kinder?
00:58:04: Die starten um zehn, dann sind sie um elf Uhr mit allem durch und dann haben wir noch ein bisschen was getrunken und so etwas.
00:58:10: also kann ich danach dann einen Zeit-Slot für mich nehmen und dann auch noch einen Triathlon hinterher machen.
00:58:16: Es war leider nur noch ein Slot übrig.
00:58:18: den habe ich dann gekriegt hat mein Mann an dem Tag nur supportet.
00:58:22: Aber das ist auch was, was wir dann dieses Jahr anders machen werden.
00:58:25: Früher anmelden und dann die Zeitslots so erwischen dass wir quasi alle vier wieder mitmachen
00:58:32: können.
00:58:34: Ja, das finde ich auch aber fasziniert.
00:58:35: man lernt dann auch so einigen Erfahrungen.
00:58:37: wenn man sich manchmal so denkt ja das klappt schon kriegt jeder so sein Slot und dann geht man aber mit einem zu wenig nach Hause.
00:58:43: dann weiß du beim nächsten mal musst du bisschen früher dran und dann kriegt man das doch bisschen früher auch eingetötet.
00:58:48: dass alle vier versorgt sind für mich gut Das kenne ich von uns auch.
00:58:52: Sonst denken die, das machen wir hier auf dem halben Popo und dann siehst du, nee, das haben sich andere auch schon gedacht und zwar viel früher.
00:59:01: Cool!
00:59:02: Das klingt bei euch schon so auf irgendwie schon eine sehr leichte Art gut getaktet.
00:59:09: also es klingt nicht so.
00:59:09: gezwungen weißt?
00:59:10: Ich glaube ist ne wahnsinnig organisatorische Aufgabe.
00:59:13: das möchte ich gar nicht in Frage stellen.
00:59:15: Auf jeden Fall.
00:59:17: Es scheint das mit Leichtigkeit zu machen
00:59:21: Also leicht ist es nicht.
00:59:23: Nein, das habe ich nicht gesagt!
00:59:25: Es ist sehr eng getaktet aber mit... man versucht halt genau so hinzukriegen dass jeder irgendwie was davon hat.
00:59:37: Das Training für die Kinder wenn sie wollen hat dann Prio und dann gucken wir was wir in der Zeit machen Aber was eben nicht passiert Ihr müsst da jetzt hingehen und trainieren, also das finde ich bei achtjährigen erst mal noch zu früh.
00:59:56: Wenn ich sehe wie spät viele Triathleten auch erst einsteigen wir sollen erstmal verschiedene Sachen schnuppern Und eben was auch nicht geht dass das von den Erwachsenen einer sagt aber Ich habe die Radeinheit im Plan und ich muss sie jetzt machen und ich kann euch nicht zum Schwimmbad bringen.
01:00:14: Punkt Das geht nicht.
01:00:16: dann wird halt gesagt okay Ich bringe euch jetzt zum Schwimmbad.
01:00:20: Ich will heute aber nicht schwimmen, sondern ich packe die Laufschuhe mit ein und lauf dann eben eine Stunde.
01:00:27: Dann muss man halt so eine Einheit mal umplanen, flexibel sein oder eben... Ich will heut zwar gar nicht schwimen, mich habe auch gar keine Schwimm-Einheit im Plan Und ich mach's jetzt trotzdem weil ich kein Bock habe
01:00:40: zu laufen!
01:00:42: Kompromissbereit und flexibel bleiben, wie du auch schon sagst.
01:00:46: Also die Anzahl der rot- oder orangschfarbenen Einheiten im Trainingsplan hat definitiv in den letzten anderthalb Jahren zugenommen.
01:00:56: Aber es ist dann halt so.
01:00:58: Ja, ich glaube das Wichtigste ist, dass man dran bleibt.
01:01:03: Und wenn du in der Schwimmhalle bist, dann ist ja gut!
01:01:06: Du musst dich ja nur noch umziehen Ist ja nicht nur, dass du noch hinfahren musst.
01:01:09: Eben,
01:01:10: man ist dann schon da!
01:01:12: Ja wir haben jetzt das Problem, in dem wir alle vom Verein trainieren... Das Hallenbad ist schon seit Mai zu.
01:01:21: Wir sind halt aufs Freibad angewiesen und die machen teilweise wirklich nur eine Bahn für Schwimmen.
01:01:31: Also eine Bahn ist dann reserviert fürs Vereinstraining und eine Bahn Für Schwimmer, die schwimmen möchten Und da wird es dann schon manchmal sehr, sehr eng.
01:01:40: Das ist dann der Moment wo ich dann auch sage, ne... Ich gehe jetzt nicht mit rein!
01:01:43: Ich gehe lieber laufen und gehe morgen früh hier bei uns im Ort direkt ins Schwimmbad.
01:01:50: Da sind ... ich glaube wir haben vier oder fünf Bahnen abgeleint bei uns in den Fünfzig Meter Becken hier im Bad.
01:01:59: Da habe ich mehr Platz als wenn ich jetzt mit zehn anderen auf dieser einen Bahn schwimmen muss.
01:02:06: sechs Rücken
01:02:07: und zwei
01:02:08: Brust, da habe ich dann keine Lust
01:02:10: zu.
01:02:11: Nein das kann nicht verstehen!
01:02:13: Das verstehe ich total gut.
01:02:15: Hammer!
01:02:17: Das heißt also dein Mann macht jetzt am Sonntag beim Ironman Frankfurt mit seine langen Distanz die Kinder sind auch wie ich richtig rausgehört hab hoffentlich auch regelmäßig bei Wettkämpfen immer so wie es passt und auch eben beim Training so wie sie Bock haben.
01:02:31: Und
01:02:32: du warst jetzt beim Taunus Bikepacking.
01:02:33: Das heißt, ich brauche erst mal nicht fragen was dein großes Wettkampfziel dieses Jahr ist oder du belässt mich eines Besseren und sagst okay gut ich hab so einen Ostseemenz zum Genuss
01:02:44: aber... Nein also
01:02:46: dieses
01:02:46: Jahr nichts mehr.
01:02:47: Also das Taunust Bikepacken das reicht?
01:02:52: Das war das Highlight Der Ostsee-Men, wir machen eh Urlaub oben an der Ostsee jetzt schon.
01:03:00: Das dritte Mal sind wir da oben.
01:03:03: Wir kiten und wakeboarden ja noch.
01:03:06: Also ganz ab vom
01:03:07: Triathlon!
01:03:08: Und da gibt es Süßel, da ist eine sehr große Wakeboard Anlage.
01:03:13: Da ist man halt verglichen mit dem Kiten windunabhängig.
01:03:17: von daher fahren wir dann da ganz gerne hin.
01:03:19: Sind da dann dieses Jahr auch wieder?
01:03:21: Fahren für die letzte Woche hoch nach Glücksburg, da dann auch noch mal auf dem Campingplatz und dann werde ich den Ostseemender machen.
01:03:30: Und das war es dann sportlich wirklich dieses Jahr für mich.
01:03:33: also ich werde doch kein Marathon mehr laufen.
01:03:35: Ich bin letztes Jahr wieder in Frankfurt bei Marathon gestartet und es hat mir ehrlich gesagt keinen Spaß gemacht.
01:03:43: Also es war irgendwie Nee, wenn man es ein-zwei Mal schon gut gefinisht hat.
01:03:50: Hat mich das dann doch nicht mehr so gereizt wie ich gedacht habe.
01:03:54: Von daher wird da kein Marathon mehr kommen.
01:03:57: Ich gucke dass sich uns alle für den drei Satlon anmelde Dass wir alle vier unseren Triathlon durchziehen können.
01:04:05: Und was ich im Moment gerade so im Hinterkopf habe ist Über nächstes Wochenende ist rot.
01:04:16: Wir fahren auf jeden Fall wieder zum Zuschauen hin.
01:04:20: Wir haben ab Donnerstag auch wieder den Stellplatz da, auf einer der Zeltwiesen und ich hatte eh schon Montag Urlaub wegen Athletenbrunch in Frankfurt.
01:04:36: Ich hatte Donnerstach Freitag-Urlaub um nach Rot zu fahren Und ich habe heute Morgen als eine der ersten Aktionen meinen Chef angeschrieben, ob ich nicht auch Dienstag Mittwoch Urlaub haben könnte.
01:04:48: Ich würde meine Planung gerade etwas überdenken und ich werde mich wahrscheinlich dann am Dienstag aufs Gravelrad setzen und mit dem Rad nach Rot fahren.
01:04:58: Na klar!
01:04:59: Was war eine Überraschung?
01:05:01: Also einfach nochmal so... Das hat jetzt Spaß gemacht.
01:05:06: Ich werde hier alles packen für die Familie.
01:05:08: Ich werd das Auto soweit beladen dass die Kinder hier halt noch zwei Tage in Hort gehen können.
01:05:14: Die haben wir jetzt dann ab Freitag auch Schulferien.
01:05:18: Das ist schon so weit?
01:05:20: Ja, dass sie dann am Donnerstag alle zusammen mit dem Auto dahin fahren und ich eben dann auch donnerstagmorgen Mittag irgendwann da auf den Platz ankomme wenn ich bis dahin mein Fahrrad repariert habe.
01:05:32: Oh okay!
01:05:36: Hier jetzt schon zerlegt, dass Hinterrad die Lager vom Hinterrad von der Narbe sind kaputt.
01:05:43: Also ich konnte das Hinterrad so hin und her schieben.
01:05:47: Klasse!
01:05:47: Du hast ja noch eine Woche... Ja, das klappt bestellt.
01:05:49: Ersatzteile sind schon bestellt.
01:05:51: Ich will hoffen ausmüsste passen.
01:05:55: Mega bedeutet also du machst dein Weg nach Rot auch wieder self-supportet?
01:06:01: Kannst du ja jetzt...
01:06:02: Genau ich werde es mir jetzt angucken, ich werde mir Campingplätze raussuchen.
01:06:09: Hammer.
01:06:11: Coole Sache!
01:06:12: Also wenn du möchtest, dann nimm uns gerne... Ich weiß, du bist glaube ich nicht die, die jetzt jeden Tag fünf Stories hochlädt oder so?
01:06:18: Aber wenn du möchtest nimmst gern mal... Musst du gar nicht ne?
01:06:21: Nur ein Angebot aus Interesse, dass du uns vielleicht hier und da mal mitnimmst und wenn es eine kurze Story ist, dann verlinkt uns gerne, wenn du angekommen
01:06:27: bist.
01:06:28: Ja mach' ich, mach'ich.
01:06:29: Du möchtes.
01:06:29: Ich will jetzt noch so ein bisschen.. Ich werde noch einen Recap machen in den nächsten Tagen.
01:06:34: Die Woche über nichts auf Instagram gepostet.
01:06:38: Ich habe meinen WhatsApp-Status halbwegs aktuell gehalten mit Bildern, aber ich hab auch Strava die letzten Sachen erst heute Morgen hochgeladen.
01:06:48: Weil da gab es gerade andere Prioritäten.
01:06:52: Ich hab mir jetzt überlegt... ...ich mach das jetzt die Woche über, dass ich halt paar Stories mache und ein paar Bilder auf Instagram hochlade.
01:07:01: Ein bisschen was raussuche!
01:07:02: Ich hatte tatsächlich eine Drohne dabei beim Townsparkpacking.
01:07:05: Ach war's?
01:07:06: Ja!
01:07:09: Ich habe sie zweimal benutzt, war jetzt eigentlich auch nicht die klügste Idee, um mitzunehmen.
01:07:17: Aber ich hatte sie gerade neu geschenkt bekommen.
01:07:21: Also ich hatte schon jetzt zwei Jahre lang glaube ich die DJI Neo, diese selbstfliegende quasi und mein Mann hat mir dann für das Taunus Bikepacking die Neo-II geschenk, die man ja mit Gesten steuern kann weil ich mich bei der Einsah ab und zu geärgert habe, dass ich die nicht richtig positionieren konnte um halt mal eine bestimmte Aufnahme zu machen auch mit dem Mountainbike wenn ich dann einen Sprung filmen wollte oder sowas.
01:07:48: ja dann hat er mir die geschenkt.
01:07:49: Dann hab' ich sie auch mitgenommen.
01:07:51: Ich habe sie zweimal benutzt äh...ich werde mal gucken ob ich da ein zwei Videoschnipsel dann noch raus mache.
01:07:58: Und dann gibt's noch n bisschen was für Social Media.
01:08:00: aber ich bin ja jetzt nicht der totale Profi da
01:08:04: drin Das ist nicht so schön.
01:08:07: Also würde mich voll freuen, einfach mal so einen Einblick zu bekommen.
01:08:10: Aber wie gesagt fühle ich dich jetzt nicht... ...fühle ich nicht gestresst.
01:08:12: wenn die danach ist bisschen was zu teilen dann bin ich ganz gespannt.
01:08:15: Ja ja
01:08:16: werde ich machen habe ich habe ich vor aber eben Die Woche überging es einfach
01:08:21: nicht.
01:08:22: Das kann ich total verstehen.
01:08:23: allein vor dem Hintergrund das doch gesagt hast du Spaß dir den Akku für Telefonate mit der Familie abends um Bescheid zu sagen dass es dir gut geht oder wie es dir geht gibt's auf jeden Fall wichtigeres.
01:08:33: Genau also das Handy war die ganze Zeit im Flugmodus Und ja, hab's dann wirklich nur bei so Stops angemacht.
01:08:42: Um mich mal eben kurz zu melden und dann halt abends wieder... ...und zwischendurch wenn man was planen wollte gucken wollte wo gibt es vielleicht doch noch irgendwie etwas zu essen oder so?
01:08:54: Ja verständlich!
01:08:56: Aber vielleicht war das Essen auch ein bisschen das Problem.
01:09:00: was dann also das meinte einen Freund vorgestern zu mir.
01:09:05: Dann hier vielleicht solltest du das nächste Mal vor so einem Event halt einfach schon ein paar Tage vorher anfangen dich schlecht zu ernähren.
01:09:13: Vielleicht ist das auch das, was wo der Körper nicht mit klar kam.
01:09:16: Kann natürlich sein!
01:09:19: Ja sinnvoll und gesund ernährt und dann plötzlich immer nur noch im Supermarkt irgendwie die... den Nudelsalat oder die Pizza aus diesem Selbstbedienungs-Buckdingen nimmt, Kula und Fanta dazu trinkt.
01:09:36: Was man sonst nicht macht, vielleicht hat das auch den Magen dann noch mal zusätzlich belastet?
01:09:42: Das kann es haben ja.
01:09:45: Es ist an sich ein richtig guter Punkt gerade weil ich sowieso darauf zu sprechen kommen wollte.
01:09:49: so sind einige Learnings automatisch geschehen.
01:09:51: Neben dem Ernährungsfaktor, was nimmst du noch mit aus den, korrigier mich, fünf Tagen Townesbikepacking?
01:10:03: Bei denen du sagst ich bin froh dass es mir so passiert ist.
01:10:05: Wenn man ein bisschen Abstand hat zu der ganzen Sache dann ist man wahrscheinlich dankbarer für das was einem passiert ist wenn man seine Schlüsse daraus zieht.
01:10:12: in dem Moment wenn's passiert finde ich hält sich die Dankbarkeit in dem moment immer sehr an Grenzen und man denkt mir geht es wirklich schlecht weiß ich nicht was ich damit gerade anfangen soll.
01:10:25: Also ich auf jeden Fall jetzt mit der Ernährung, dass man da aufpassen muss was richtig gut war.
01:10:33: Ich habe ein paar Riegel und Gails dabei gehabt die auch aus den Langdistance-Wettkämpfen gut vertragen haben und die funktionieren.
01:10:41: das war auf jeden fall eine richtig gute Sache so mal abseits von Bäckerei und sowas auch mal einen Gail nehmen zu können.
01:10:47: wenn es sind Abschnitte dabei wo fünfzig Kilometer nichts kommt Und dann kommt nach fünfundfünfzig Kilometer der Dorfautomat.
01:10:56: Der funktioniert nicht.
01:10:58: Oh nein!
01:10:59: Der funktionierte einfach nicht, da stand immer drin.
01:11:02: sowieso wird initialisiert keine Verbindung abgebrochen.
01:11:10: Da ist es dann gut halt so ein Backup zu haben.
01:11:13: Es war richtig gut die Übersetzung anzupassen und ja die Ausrüstung hat halt perfekt funktioniert.
01:11:23: Es war halt nicht so gut zu versuchen, das zu sehr zu planen und sich dann letztendlich da so ein bisschen abhängig zu machen.
01:11:34: Dadurch dass es eben auch nicht zu hundert Prozent fest geplant war also ich nicht wirklich gesagt habe okay ich fahre dem ersten Tag so und so viel am zweiten so und sowie sondern ich fahr ungefähr Und dann gucke ich wo ich eventuell was zu schlafen finde.
01:11:48: Das das war dann letzt endlich nicht ganz so gut entweder man hätte es wirklich sagen müssen Es muss jeden Tag.
01:11:54: Ich fahre von da nach, ich habe meine Etappenorte und das ziehe ich durch.
01:11:58: Das buche ich vorher, dass man ihr auch nicht in diese Situation kommt, dass Buchungen nur bis Sohn Sophie Uhr angenommen werden oder sonstige Sachen, damit man es dann nicht mehr regeln kann.
01:12:11: Dass der Campingplatz-Betreiber sagt ne, Neunzehn Uhr und dann eine Schicht, sondern dass man von vornherein sagt okay, ich bezahl vielleicht schon vorab Aber das geht halt eben auch nicht eine Stunde vorher.
01:12:23: Da sind die meisten leider zu unflexibel und deswegen ist mein Ansatz dafür nächstes Jahr, dass ich mir das gar nicht mehr plane.
01:12:33: also dass sich wirklich so wie es die Nina, die ich da an meinem quasi Abbruchtag getroffen habe gesagt hat Ich darf Fahrrad fahren!
01:12:45: Ich hab bis Mittwoch Zeit Und ich fahre, wie's mir in den Sinn kommt Und dann ist es halt auch möglich mal wirklich zu sagen, okay mir geht's heute vielleicht schlecht.
01:12:55: Ich fahre heut gar nicht.
01:12:58: Ich bleib hier wo ich gerade bin oder ich fahr zehn Kilometer und dann gehe ich ins Freibad, geh ins Hotel und fahr einfach morgen weiter.
01:13:06: Ja!
01:13:08: Das ist mir dann egal.
01:13:09: Ich hab bis dahin Urlaub, ich habe bis dahinten Zeit... ...und gib meinem Körper dann wirklich einen ganzen Tag und nicht so wie ich in halbem Tag dieses nicht umschalten können.
01:13:24: Wir sanft Mut walten lassen wahrscheinlich, ne?
01:13:27: Klar hat also der Triathlon an sich sowieso schon langen Distanz erst recht und solche extremen Sachen wie bei dir jetzt mit dem Townes Bikepacking.
01:13:35: das verlangt natürlich in der Vorbereitung wahnsinnige Disziplin Konsequenz.
01:13:39: du musst strukturiert sein Du musst es durchgeplant haben allein hinsichtlich dessen was du alles brauchst.
01:13:45: Wie gestaltest du das wenn du irgendwo ankommst?
01:13:47: wie machst du das Wenn du weiter fährst?
01:13:48: Was ist so?
01:13:48: wie kommst du durch?
01:13:51: Das finde ich verlangt ja schon so eine gewisse Seriosität und eine Ernsthaftigkeit, das gleiche.
01:14:00: Also muss man einfach ein bisschen ernster dabei sein und es auch für voll nehmen und sich dann aber wenn man unterwegs ist damit beschäftigen und verinnerlichen dass man das ja aus Jux und Dollerei macht.
01:14:12: Es hat einem ja niemand aufgezwungen.
01:14:14: sind wir wieder bei diesem Thema Leichtigkeit Ja sich selber erlauben pausend zu machen, ohne dass es jetzt... ...rückläufig ist oder kontraproduktiv oder irgendwas in die Richtung.
01:14:25: Weil's ein Privileg ist, schön!
01:14:28: Ja bei so einem normalen Wettkampf, sei das jetzt einen Triathlon- oder Marathon oder sowas, da gibt´s halt nen Cutoff.
01:14:37: Da muss man wirklich dann da sein oder man ist draußen.
01:14:41: und jetzt bei dem Taunus Bikepacking auch Auch die, die nach der Finish Line Party Finnischen sind, Finisher.
01:14:48: Also der Jesko war jetzt dann gestern auch für die Letzten da und hat sie abgestempelt.
01:14:56: Die stehen in der Finisher-Liste.
01:14:57: das ist alles legitim.
01:14:59: man muss halt ankommen.
01:15:02: ja wenn man sich dann halt zwei Tage mehr Zeit lässt dann ist es eben so und man ist nicht zwangsläufig nur weil Samstag, achtzehn Uhr ist und die Finish Line Party anfängt.
01:15:13: Ist man nicht draußen?
01:15:15: Also da... Da legte der Jasko in der Beschreibung auch Wert drauf.
01:15:20: Es ist eine Finish Line Partie!
01:15:21: Das ist keine Finisher-Party.
01:15:23: Ja
01:15:23: cool.
01:15:24: Das ist so ein kleines feines Detail aber das spiegelt dann doch diese Wertschätzung für alle.
01:15:30: wieder die Detail genommen haben.
01:15:32: also es werden nicht die Finisher gefeiert sondern es werden wir feiern uns selbst Also die, die da sind oder auch noch nicht da sind.
01:15:40: Es wird auch im Rahmen dieser Finish Line Party gesagt also die Namen wer noch unterwegs ist und wie lang sie noch ungefähr brauchen werden.
01:15:50: das wurde dann dadurch aus auch nochmal erwähnt.
01:15:53: Und Da gab es dann halt auch ein bisschen Applaus für die Leute auch wenn Sie es nicht mitkriegen.
01:15:58: aber Das ist schon ein bisschen Ein bisschen anders als bei einem Wettkampf, wo dieser Wettkämpfgedanke mehr zählt und wo nicht nur das Erleben so zählt.
01:16:15: Das höre ich raus!
01:16:17: Ich habe bisher glaube ich von keinem Rennen berichtet bekommen wie von deinem Renn vom Projekt.
01:16:25: Also Event?
01:16:26: Der jetzt nur sagt...
01:16:28: Genau es ist ein Event, es ist kein Ultra Bikepacking-Rennen Es ist ein Ultra Bike Packing-Event.
01:16:37: Schön.
01:16:37: Da ist viel Tiefgang dabei, habe ich das Gefühl auch wenn es nicht so plakativ wirkt.
01:16:44: Ja.
01:16:47: Schöne.
01:16:47: Und ihr könnt's zwar nicht sehen aber ich sehe dass sich das auch sehr berührt.
01:16:51: Das ist schön.
01:16:53: Eine andere Sache als eine langdistance finnischen beispielsweise oder?
01:16:58: Auf jeden Fall.
01:17:01: Mega!
01:17:03: Ach schön, Daniela.
01:17:04: Ich möchte dem ganzen ehrlich gesagt gar nichts mehr weiterhin zufügen.
01:17:07: Ich würde uns gerne in dieser Emotion hier aus dem Gespräch geleiten wenn du einverstanden bist?
01:17:12: Ja ist okay!
01:17:13: Ich habe alles Wichtige gesagt und bevor es zu emotional wird...
01:17:19: Ach, ich finde es darf auch.
01:17:21: Es darf auch emotional werden so wie du dich hier eben wohlfühlt.
01:17:24: Ich find das sehr schön und ich glaube es würde jetzt zu weit fühlen dich nochmal nach Tipps zu fragen wie man dann mit heranwachsenden Kindern den Triathlon als Familie gestaltet weil du so viel schon erklärt hast und auch schon erzählt hast wie sich einige Lösungen im Alltag einfach ergeben aufgrund vom Kompromissbereitschaft Flexibilität, wenn man selber noch was machen möchte auch wenn die Kinder an erster Stelle stehen.
01:17:48: Was ich auch so unterschreibe ist ja einfach schön finde und wichtig.
01:17:51: Da braucht es aus meiner Sicht jetzt nicht diese Top-Dreitipps.
01:17:55: Du hast das so schon eingegeben?
01:17:56: Habe ich auch
01:17:56: eigentlich nicht.
01:17:58: also weil wir einfach auf sich zukommen lassen arrangieren organisieren und gucken, dass eigentlich alle irgendwie was davon haben.
01:18:13: Eine abschließende Frage habe ich noch.
01:18:15: Ja?
01:18:16: Die kam mir gerade an welche Menschen empfiehlst du die Teilnahme am Townes Bikepacking Event?
01:18:24: oder warum würdest du unabhängig von der Art wie Menschen sind und worauf sie sich freuen aus welchem Grund würdest Du empfehlen dieses event vielleicht zumindest mal in Betracht zu ziehen?
01:18:37: Das will ich eigentlich für jeden empfehlen.
01:18:40: Also, das ist jeder der sich irgendwie auf ein Abenteuer einlassen kann oder vielleicht auch wenn er es nicht kann sollte sowas mal probieren und einfach mal so eine komplett andere Erfahrung machen.
01:18:59: also vielleicht auch als Triathlete der Triathleten ja eigentlich generell so strukturiert sind Vielleicht wirklich Nicht den Fehler machen, wie ich den jetzt gemacht habe zu versuchen.
01:19:11: Zu strukturiert, zu geplant an sowas ranzugehen sondern auf sich zukommen lassen und einfach diese Erfahrung machen auszuprobieren.
01:19:23: Abenteuer vor der eigenen Haustür.
01:19:25: Also man glaubt gar nicht wie weit weg man mental plötzlich sein kann wenn man ein zwei Tage nur draußen war und plötzlich irgendwie eine ganz andere Welt kennenlernt.
01:19:42: Also lokal bin ich hier ja quasi nicht weit weg von zu Hause gewesen, aber man hat seine Radklamotten an, man hat diese Kappe auf die einen als Teilnehmer ausweist also mal keine Startnummer sondern man hat eine liebevoll selbst bedruckte Kappe.
01:20:04: Und man geht eigentlich in einen Supermarkt, wo man aber immer nur irgendjemand war.
01:20:10: Plötzlich geht man da rein und die Verkäuferin guckt an und fragt, wie läuft es?
01:20:19: Es ist plötzlich alles anders.
01:20:23: Diese Erfahrung kann ich jedem empfehlen.
01:20:29: Einfach wirklich komplett diese gewohnte Umgebung... alles mal verlassen und sich mal die Zeit nehmen, wenn es irgendwie geht.
01:20:43: Man muss ja nicht unbedingt direkt so einen Event auch machen, man kann sich das ja eigentlich selbst vornehmen.
01:20:49: Einfach mal sagen okay ich nimm mir jetzt ein Zelt oder ich nehme nicht einmal ein Zelz sondern ich setze mich einfach aufs Rad fahre heute Freitag Nachmittag nach der Arbeit los und komme am Sonntag wieder Und ich habe das dabei was ich anhabe.
01:21:04: Ich nehm mir vielleicht noch einmal irgendwie was zum schlafen und eine zahnbürste mit und fahre so weit ich will gehen ein hotel und fahren nächsten tag weiter.
01:21:17: einfach mal so so entschleunigen bisschen etwas anders machen.
01:21:23: glaube das erdelt den einen oder anderen vielleicht mal ganz gut und und resettiert vielleicht auch.
01:21:31: also der jesco hatte gestern oder vorgestern dann auch gesagt Das wird für den einen oder anderen jetzt schwer am Montag wieder in den Arbeitsalltag zurückzufinden.
01:21:43: Man ist plötzlich wieder unter Menschen, die solche Erfahrungen noch nie gemacht haben und von daher würde ich es eigentlich jedem empfehlen irgendwie mal was in der Richtung zu machen um einfach auch mal etwas anderes zu sehen was eigentlich keinen Aufwand bedarf Stimmt ja Muss sich halt trauen
01:22:07: Ja.
01:22:09: Und also da waren einige auch vor dem Start, wo ich mich mit unterhalten hatte.
01:22:15: Die gesagt haben Ich habe so was noch nie gemacht.
01:22:18: Ich weiß nicht ob ich mich das traue irgendwo jetzt zu schlafen?
01:22:23: Ich meine ich auch nicht!
01:22:26: Also wenn Campingplatz ist schön, Hotel zwischendurch ist schön und wenn ich in so eine Schutzhütte oder eine Grillhütter gehe dann gehe ich da nicht alleine hin Wenn ich sehe, da ist schon jemand.
01:22:38: Dann frage ich ob ich mich damit zulegen kann.
01:22:41: aber ganz alleine nehmen wäre mir doch auch irgendwie zu gruselig und das muss jetzt nicht unbedingt irgendwie schlimm sein.
01:22:53: Das kann letztendlich lustig sein wenn man allein in so einer Hütte schläft.
01:22:57: Also es hatte die Antonia mir gestern erzählt In ihrer zweiten Nacht Sie hat sich hingelegt, wollte gerade einschlafen und ist dann aufgeschreckt weil ein Waschbär neben ihr saß.
01:23:11: Oh!
01:23:12: Und da hätte sie ihre Sachen gepackt und fahr weiter gefahren.
01:23:16: Dann wäre sie als nächstes im Hotel gewesen.
01:23:18: also das hat sie so erschreckt dass das wollte sie dann halt auch nicht.
01:23:24: Das kann ich bestellen.
01:23:25: Es ist alt völlig unbedarf dran gegangen.
01:23:27: was soll schon passieren in Sonnerhütte?
01:23:29: Und dann plötzlich wird man vom Waschbeeren wach geküsst so in etwa
01:23:35: Man kriegt ja mit, wenn man beobachtet wird oder wenn sich plötzlich jemand dazu gesellt.
01:23:41: Oder ein Teilnehmer der gestern Morgen erzählte das er halt dachte er ist da irgendwo relativ an einem geschützten Ort wo keiner so schnell hinkommt hat sein Zelter aufgeschlagen und wird morgens wach weil mehrere Touristen um ihn drum herum stehen und Fotos machen.
01:24:03: Da war er gar nicht so abgeschieben, wie er das geglaubt hatte.
01:24:09: Aber es sind halt Sachen die wenn man die Gegend nicht kennt, nicht so genau auf die Karte guckt Es dunkel ist und dann gar nicht sieht dass hinter dem nächsten Busch doch eine Straße oder ein großer Packplatz ist oder so.
01:24:26: Und ja dann ist man plötzlich Touristenattraktion.
01:24:30: Das ist richtig lustig.
01:24:34: Wahnsinn, schön!
01:24:38: Also ich selber hab wahnsinnig viel mit aus unserem Gespräch nehmen können.
01:24:42: Vielen Dank dir dafür.
01:24:43: In alle Höhen und Tiefen habe ich dich begleitet in deiner Erzählung gerade.
01:24:49: Es war herrlich.
01:24:50: Vielen dank dir auch dass du so offen und ehrlich darüber gesprochen hast das es auch nicht jedermanns Sache Ja,
01:24:59: mache ich gerne.
01:24:59: Das hat beim letzten Mal ja auch schon gut funktioniert und... Ich habe es beim letzten mal ja schon gesagt.
01:25:05: also wenn man einfach quasi so unvorbereitet hier plaudert und das klappt dann ganz gut.
01:25:14: Man muss dann halt einfach mal reden.
01:25:18: Geht ja auch um dich ne?
01:25:19: Da braucht man keinen Skript und so.
01:25:21: Genau!
01:25:23: Das ist cool.
01:25:24: aber jetzt aber wirklich von Herzen größtend Dank dir, dass du uns so mitgenommen hast.
01:25:30: Vor allen Dingen durch das Taunus-Bikepicking-Event Einblicke in deine Familie und euer Triathlonleben als Familie gegeben hast.
01:25:37: Ich wünsche dein Mann wahnsinnig viel Erfolg.
01:25:41: im Namen vom gesamten Team von Power & Pace Euch eine gute Zeit in Frankfurt!
01:25:44: Danke
01:25:47: Ja, bitte.
01:25:48: Und die letzten Gummibärchen gingen an ihn, wenn ich es richtig rausgehörte?
01:25:51: Ja ja genau!
01:25:53: Wir haben diese großen Kilopakete oder was das sind, diese Dosen gekauft und in beiden Dosen ist noch ein bisschen etwas drin.
01:25:59: Das ist
01:26:00: für ihn sehr gut.
01:26:02: Soll er sich auch als Hunger zergehen lassen und dann hoffe ich dass wir uns auch ganz bald wieder persönlich treffen.
01:26:08: Das wäre mir eine Freude.
01:26:10: Ja, gerne.
01:26:11: Also wie gesagt vielen Dank dir!
01:26:13: Euch draußen aller liebsten Dank fürs Anhören.
01:26:15: ich hoffe ihr habt das zuhören hier mindestens genauso genossen wie es für mich als Gesprächspartnerin der Fall war.
01:26:21: Meld euch auch gerne wenn ihr hier beim Community Chat mal als Mitglied zu Gast sein wollt eure Geschichte teilen wollt euer Event-Erlebnis wie du's jetzt gerade gemacht hast Daniela mit der Community Teilen wollt.
01:26:32: und ihr habt auch gleichzeitig immer die Möglichkeit im Feed auf unserer Website powerandpace.de Eure Geschichten eurer Rennerlebnisse Renn-Erfahrungen, Bestleistungen.
01:26:42: Tiefsten Momente mit uns zu teilen wie ihr möchtet.
01:26:46: also vertraut uns und vertrauter Community sind alle füreinander da und fangen einander auf.
01:26:51: und jetzt schicke ich euch in den Trainingstag in den trainingsmorgen in die erholsame Nacht wann auch immer die Folge hört und freue mich auf das nächste mal.
01:26:59: dann wieder bis bald.
01:27:00: und euch da draußen wir sagen einen schönen Tag macht's gut.
01:27:06: Diese Episode wurde unterstützt von unserem Partner Orthomechanik und genau dieses Unternehmen hat vor Kurzem die Orthomekanik Sonic auf den Markt gebracht.
01:27:18: Was ist das genau?
01:27:19: Es handelt sich hier um ein Hochfrequenz-Schallwellenmassagegerät, was deutlich sanfter als eine klassische Massagespistole arbeitet allerdings mit größerer Tiefendwirkung.
01:27:31: Das heißt es handelt Statt um harte Klöpfer, wie man das von der Massage-Pistole kennt.
01:27:37: Eher um tiefe aber sanfte Arbeit dieses Massageräts anstellen, an die die Faszienrolle nicht ansatzweise rankommt.
01:27:47: und besonders bei unseren drei Sportarten Schwimmradfahren und Laufen sind einige Körperregionen besonders beansprucht nach harten Einheiten freuen sich über entsprechende Zuwendung.
01:27:58: Die Rede ist von müden Oberschenkeln, festen Waden gegebenenfalls verspannten Schultern nach einer echt intensiven Schwimm-Einheit und dafür eignet sich die Ortomechanik Sonic optimal weil sie eben mit diesen hoch frequenten Scheiveln arbeitet und spülbar in die Tiefe gehen kann.
01:28:14: also wenn ihr sagt ihr habt Bock die auszuprobieren und eure Regeneration aufs nächste Level zu bringen egal ob nach harten Einheiten oder am Ruhetag selbst dann Gönnt euch die Automechanik Sonic mit dem Code POWER PACE X, dann bekommt ihr nämlich zehn Prozent Rabatt und solltet ihr wieder erwarten unzufrieden sein mit diesem Produkt.
01:28:33: Was ich mir bei besten Willen nicht vorstellen kann gibt es von Automechanik direkt eine sechzig Tage Geld zurück Garantie!
01:28:41: Alle Informationen findet ihr natürlich wie immer in den Show Notes.
01:28:44: Und jetzt wünsche ich euch einen fantastischen Tag und freue mich wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder
01:28:54: einschaltet.
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